Wirtschaft & Arbeit

Verschiedene Formen der Unternehmensfinanzierung

Verschiedene Formen der Unternehmensfinanzierung

Nachdem Unternehmen seit einigen Jahren immer seltener die klassische Finanzierungsoption durch das von Banken gestellte Fremdkapital in Form von Krediten nutzen können, ist auf jenem Markt eine Neuordnung zu verzeichnen. Viele alternative Kapitalgeber drängen dadurch auf den Markt und bieten sowohl jungen, aufstrebenden als auch rentablen und zuverlässigen Unternehmen zusätzliche Alternativen. Eine Anlaufstelle bezüglich Informationen und Anbietern dazu bietet sich beispielsweise in einer Übersicht unter 2WiD.net – Kapitalbeschaffung.
In erster Linie spielen auf dem Markt mittlerweile Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften eine wichtige Rolle. Wobei letztere klar junge Start-Up-Unternehmen im Fokus haben, die ein vielversprechendes Erfolgskonzept aufweisen und eine entsprechende Rendite und Wertsteigerung der Anteile versprechen. Private-Equity-Geldgeber haben hingegen mehr Firmen im Auge, die sich bereits auf dem Markt etabliert haben und ihr Geschäftsmodell ausbauen möchten und dafür entsprechendes Kapital benötigen. Doch muss man davon ausgehen, dass durch die Nutzung jener Formen von Eigenkaptial auch der Verlust von Mitspracherecht der eigentlichen Inhaber eines Unternehmens einhergeht. Typisch für jene Formen des Beteiligungskapitals ist nämlich, dass jenen Geldgebern auch ein gewisses Mitspracherecht bei der Unternehmensführung eingeräumt wird. Gleichzeitig bringen sie aber auch Know-how und Erfahrung mit, was für die Wertsteigerung und die Weiterentwicklung einer Firma sehr nützlich sein kann.
Weiterhin zu erwähnen ist allerdings auch das Leasing. Dabei handelt es sich in erster Linie zwar nicht direkt um eine Möglichkeit an zusätzliches Kapital zu gelangen, doch hilft es dabei, Einsparungen vorzunehmen. Dadurch, dass keine teuren Anschaffungskosten für essentielle Geräte und Maschinen ausgegeben, sondern per monatliche Gebühr geliehen werden, werden entsprechende finanzielle Mittel für andere Unternehmensprojekte frei. Jenes Hilfsmittel zur Finanzierung bringt aber ebenfalls negative Aspekte mit sich. Durch ein langjähriges Leasing von wichtigem Gerät können im Endeffekt die Gebühren dafür höher ausfallen, als die eigentlichen Anschaffungskosten gewesen wären. Des Weiteren kommt hinzu, dass Leasingverträge in der Regel an eine fixe Laufzeit gebunden sind – benötigt man also das entsprechende Gerät auf kurz oder lang nicht mehr, muss man dennoch die laufenden Gebühren dafür zahlen und kann die Maschinen auch nicht veräußern.
Letzten Endes gibt es neben der klassischen Unternehmensfinanzierung durch Banken mittlerweile auch zahlreiche alternative Kapitalgeber sowie entsprechende Hilfsmittel, mit denen sich Geld sparen lässt und die es durchaus wert sind, sich näher damit zu beschäftigen. Wägt man anschließend die Vor- und Nachteile gegeneinander auf, kann man heutzutage wesentlich flexibler auf dem Markt agieren als noch in früheren Zeiten.

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