Wirtschaft & Arbeit

UG

Die längst überfällige Reform des GmbH Gesetzes ist nun seit Juni 2008 beschlossene Sache. Mit ihr wird auch die neue Unternehmergesellschaft, kurz UG eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Einstiegsvariante der klassischen GmbH, die ebenso haftungsbeschränkt sein soll. Grund für die Einführung der UG sind die vielen Abwanderungen deutscher Firmen ins Ausland, insbesondere die Gründungen in Form der englischen Limited haben in den letzten Jahren stark zugenommen.
Um die UG international konkurrenzfähig zu machen, müssen vor allem die Gründungsmodalitäten erleichtert werden und die Gründungskosten müssen sich verringern. Dies will die Bundesregierung vorrangig mit Musterprotokollen erreichen, die für Standardgründungen verwendet werden können und für die erheblich geringere Notargebühren anfallen. Zusätzlich wird die Eintragung der UG bzw. der ein Euro GmbH ( 1 Euro GmbH ) im Handelsregister vereinfacht und beschleunigt. Ziel ist es die Hürden für eine Unternehmensgründung besonders in Form der Mini GmbH gering zu halten.

Jedoch muss der Gesetzgeber dafür Sorge tragen, dass auch die Gläubiger einer UG geschützt werden. Daher ist die Euro GmbH verpflichtet ein Viertel ihrer Jahresgewinne anzusparen.. Wenn die UG eine Summe von 25. 000 Euro erreicht hat und somit die Mindestkapitaleinlage für die normale GmbH als Rücklage gebildet hat, kann die UG in die klassische GmbH umgewandelt werden.

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