Versicherung & Finanzen

Leistungen der privaten Unfallversicherung

Die Kernleistung einer Unfallversicherung ist die finanzielle Absicherung, wenn aufgrund eines Unfalls dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit besteht. Dies wird allgemein als Invalidität bezeichnet. Auch die Unfallversicherung für Kinder ist sehr wichtig.

Die Höhe der Leistung ist abhängig vom Grad der Invalidität sowie der vereinbarten Versicherungssumme. Der Invaliditätsgrad wiederum wird nach der Gliedertaxe bestimmt. Wünscht man eine Erhöhung der Invaliditätsleistung, so ist dies möglich durch Heraufsetzung der Versicherungssumme oder vertraglicher Vereinbarung einer Progression (stufenweise Steigerung). Außerdem kann eine Vielzahl weiterer Leistungen im Versicherungsvertrag eingeschlossen werden. Es gibt dafür verschiedene Vertragsmodelle. In den Tarifen meist schon mit enthalten ist die Todesfallleistung. Diese wird erbracht, wenn der Versicherte innerhalb eines Jahres ab Unfalltag an den Folgen dieses Unfalls verstirbt. Im Vertrag kann auch eine Übergangsleistung vereinbart werden. Diese soll Schwerverletzten finanzielle Hilfe während der Heilbehandlung geben, wenn die Leistungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum erheblich beeinträchtigt ist. Eine weitere, lohnende Leistungsart ist die Zahlung von Tagegeld. Bei einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit wird für den Zeitraum, in welchem ärztliche Behandlung notwendig ist, der vereinbarte Tagegeldsatz gezahlt bzw. bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit ein abgestufter Betrag. Von vielen Versicherungsgesellschaften werden auch so genannte Sofortleistungen angeboten. Dies kann ein fester Betrag sein bei bestimmten schweren Verletzungen oder eine Schmerzensgeldsumme. Neben dem Invaliditätsrisiko können gegen Mehrprämie auch weitere Unfallfolgen versichert werden, wofür dann Leistungen gezahlt werden.

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