Versicherung & Finanzen

Kündigung von Versicherungen

Jeder Deutsche hat im Durchschnitt drei Versicherungen und hin und wieder kommt es vor, dass man eine Versicherung kündigen möchte. Die Gründe sind vielfältig, zum einen kann es sein, dass man eine bestimmte Versicherung nicht mehr benötigt, dass man in eine günstigere wechseln möchte oder das man einfach nicht mehr in der Lage ist, einen bestimmten Versicherungsschutz zu finanzieren.

Am häufigsten kommt es Statistiken zufolge zu einem Wechsel der Autoversicherung und damit auch zur Kündigung der bestehenden KFZ-Versicherung. Kündigen kann man eine KFZ-Versicherung immer zum Ablauf des Vertragsjahres, was meist der 31.12. eines jeden Jahres ist. Die Kündigung, am besten in schriftlicher Form, sollte der Versicherungsgesellschaft spätestens zum 30.11. zugehen, denn die Kündigungsfrist beträgt in der Regel vier Wochen zum Jahresende. Allerdings kann man sich darauf nicht verlassen und sollte daher immer in den jeweiligen Versicherungsbedingungen nachschauen, wie es sich mit den Kündigungsfristen verhält. Allerdings kann man einen Wechsel der Autoversicherung auch dann vornehmen, wenn man eine Schaden hatte, der von der Versicherung reguliert wurde.

Dann hat man ein Sonderkündigungsrecht. Dieses wird dem Versicherungsnehmer auch eingeräumt, wenn die Versicherungsgesellschaft die Beiträge anhebt, ohne das ein Schadensfall vorangegangen ist. Jedoch gibt es auch Versicherungen, die man gar nicht kündigen kann, wie z.B. die Mofaversicherung. Hierbei handelt es sich um eine Ablaufversicherung, d.h. man kauft sich das Mofakennzeichen und damit die Mofaversicherung, die dann für ein Jahr Gültigkeit hat. Die Versicherung endet dann automatisch mit Ablauf des Jahres und dann muss man sich ein neues Mofakennzeichen kaufen und damit eine neue Versicherung.

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