Versicherung & Finanzen

Jagdhaftpflichtversicherung

Jeder Jäger bzw. jeder angehende Jäger braucht eine Jagdhaftpflichtversicherung. Ohne diese Versicherung kann man den Jagdschein nicht erwerben. Die untere Jagdbehörde stellt den Jagdschein nach erfolgreich absolvierter Jagdprüfung und dem Nachweis einer Jagdhaftpflicht aus. Der Antragsteller muss mindestens 16 Jahre alt sein und ein einwandfreies Führungszeugnis sowie eine persönliche Zuverlässigkeit nach dem WaffG (Waffengesetz) nachweisen.

Die Jagdhaftpflichtversicherung muss folgende Deckungssummen mindestens beinhalten: 50.000 Euro für Sachschäden und 500.000 Euro für Personenschäden. Zu den versicherten Risiken gehören unter anderem Verletzungen von anderen Personen oder Tieren durch den eigenen Jagdhund und Sach- sowie Personenschäden durch einen morschen Hochsitz. Auch das Führen eines nicht zulassungspflichtigen Fahrzeugs im Jagdrevier deckt die Jagdhaftpflichtversicherung ab.

Wie bei jeder anderen Versicherung unterscheiden sich die Tarife und die Leistungen. Je höher die Leistungen in einem Schadenfall sind, desto höher sind die Versicherungsprämien. Bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft sollten im Vorhinein die einzelnen Leistungen und deren Höhe verglichen werden. Ein Jagdhaftpflicht Vergleich der verschiedenen Angebote zur Jagdhaftpflicht lohnt sich auf jeden Fall.

Durch die Jagdhaftpflichtversicherung werden Personen-, Sach- und Vermögensschäden in dem vereinbartem Umfang abgedeckt. Sollte ein Versicherungsschaden eintreten, prüft die Versicherung den Sachverhalt und leitet dann alle weiteren Maßnahmen ein. Dazu zählen natürlich die Zahlung eines berechtigten Schadensersatzes oder die Übernahme etwaige Prozesskosten, die bei ungerechtfertigten Schadensersatzansprüchen anfallen können.

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