Versicherung & Finanzen

Immobilienfonds

Bei Immobilienfonds kommt es sicherlich immer auf das Objekt an, in welches investiert werden soll. Handelt es sich um eine gute Immobilie, die gute Gewinnchancen und hohe Mieterträge bietet, kann eine Investition von Vorteil sein.

Ein weiterer Vorteil kann in der Vermietung der Immobilie liegen. Geschlossenen Immobilien werden meist auf einen längeren Zeitraum – durchschnittlich zehn Jahre – abgeschlossen. In diesen Jahren laufen die Mietverträge größtenteils aus. Hier kann die Geschäftsführung eine Verlängerung zu erhöhten Mietzins anbieten. Dadurch kann die Rendite – also der Gewinn für den Anleger gesteigert werden. Sollte die Immobilie neu vermietet werden, kann ebenfalls ein erhöhter Mietzins verlangt werden. Dies ist jedoch nur bei entsprechenden Immobilien machbar.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Besteuerung der Gewinnauszahlungen. Da geschlossene Immobilienfonds vorrangig im Ausland geschlossen werden, kann es zu geringen Abzügen für die Steuer kommen. Denn mit verschiedenen Ländern wurde das so genannte Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen, welches besagt, dass Erträge aus Immobilienfonds nur in den Ländern versteuert werden müssen, in welchen sie erzielt werden. In diesen Ländern sind die Freigrenzen jedoch meistens höher als in Deutschland. Dies zeigt erhebliche steuerliche Vorteile von Immobilienfonds.

Auch die Verzinsung des Kapitals der Fondsgesellschaft ist in den meisten Fällen etwas höher als bei offenen Immobilienfonds. Das liegt daran, dass die Anleger aus geschlossenen Fonds nicht so leicht herauskommen. Daher muss nicht immer ausreichend Kapital in bar zur Verfügung stehen, um eventuell ausscheidende Investoren auszahlen zu müssen.

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