Versicherung & Finanzen

Hausratversicherung zahlt bei Einbruch nur unter bestimmten Bedingungen

Durch eine Hausratversicherung werden viele Schäden ersetzt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Schadensfall, der vor allem in der Ferienzeit bzw. danach häufig gemeldet wird ist ein Einbruchsdiebstahl. Die Hausratversicherung ist allerdings nur in dem Fall der richtige Ansprechpartner für den Haus- bzw. Wohnungsbesitzer, wenn auch offensichtliche Einbruchsspuren vorhanden sind. Denn der Einbruchdiebstahl, der durch diese Art der Versicherung ersetzt wird, ist gebäudegebunden. Das heißt es muss daher ein Einbruch in einen Raum des Gebäudes erfolgen und widerrechtlich geöffnet werden. Das heißt steigt ein Dieb über den Balkon ein oder über die Loggia oder Veranda und entwendet oder zerstört Hausratgegenstände, dann liegt ein ersatzpflichtiger Einbruchdiebstahlschaden vor. Musste der Täter indes keine Hilfsmittel anwenden. Das heißt stand das Fenster offen, dann ist diese Versicherung nicht ersatzpflichtig. Allerdings muss es dem Hausbesitzer natürlich erst einmal nachgewiesen werden, dass er grob fahrlässig gehandelt hat. Es gibt inzwischen aber auch Tarife, die grobe Fahrlässigkeit ausschließt. Das heißt auch wenn der Versicherungsnehmer vergisst die Fenster zu verschließen, dann zahlt die Hausratversicherung dennoch. Die Tarife sind in diesem Fall allerdings etwas höher. Einbeziehen in die Hausratversicherung kann man im Übrigen auch Nebengebäude, wie Garagen oder Geräteschuppen. Hierin lagern meist sehr wertvolle Dinge, wie Autoreifen und auch Fahrräder der Familie.

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