Versicherung & Finanzen

Gebühren beim Girokonto

Die meisten Bankkunden sind schlicht verärgert, wenn sie Kontoführungsgebühren abgezogen bekommen. Natürlich ist man darüber als Bankkunde nicht erfreut, und dennoch wechseln die wenigsten Bankkunden das Girokonto. Der Grund liegt auf der Hand: die Umstellung bei Daueraufträgen, Einzugsermächtigungen und die neue Bankkarte mit neuer PIN-Nummer – all dies ist den meisten Bankkunden zu anstrengend und man bemüht sich nicht wirklich um ein neues Girokonto. Dabei ist ein kostenloses Girokonto sehr leicht zu bekommen.

Die größte Privatkundenbank Deutschlands hat ein kostenloses Girokonto: das Postbank Girokonto ist ein kostenloses Girokonto, wenn man einen monatlichen Geldeingang von 1.250 EUR vorweisen kann. Anderenfalls werden 5,90 EUR Kontoführungsgebühren fällig. Die Dresdner Bank geht hier anders vor: das Dresdner Bank Girokonto ist ab einem monatlichen Geldeingang von nur 650,- EUR gebührenfrei.

Die Notwendigkeit von Kontoführungsgebühren ist gerade bei niedrigen Einkommen durchaus nachvollziehbar: die Bank kann hier nicht erwarten noch weitere Produkte, wie etwa einen größeren Kredit oder eine teure Kreditkarte erfolgreich anbieten zu können (bei einem größeren Kredit wäre das Ausfallrisiko zu groß und eine teure Kreditkarte wahrscheinlich zu teuer und daher nicht nachgefragt). Deshalb kann die Bank an solchen Kunden nur begrenzt verdienen und muß daher tatsächlich aus wirtschaftlichen Gründen diese Gebühren verlangen. Dennoch haben einige Banken faire Konditonen und man kann ein günstiges Girokonto bekommen – und bei manchen Banken gar ein kostenloses Girokonto.

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