Versicherung & Finanzen

Freiberufler, die hoch hinaus wollen

Freiberufler beginnen ihre Selbständigkeit nicht selten im eigenen Home-Office. Dieses Home-Office befindet sich selbstverständlich in den eigenen vier Wänden und besteht oftmals auch nur durch eine „Arbeitsecke“ im Wohnzimmer. Irgendwann jedoch macht es Sinn, seinen Beruf auszubauen, seiner Selbständigkeit ein Gesicht zu verleihen. Hierzu gehört nicht nur die Präsenz im Internet, auf Visitenkarten und Co., sondern halt auch in Form der eigenen externen Büroräumlichkeiten. Oftmals fehlt zur Einrichtung des Büros jedoch das nötige Kleingeld, so dass hier an einen Kredit für Freiberufler gedacht wird. Freiberufler – ok, das Problem liegt hierbei darin, dass ein Freiberufler nicht genau nachweisen kann, was er eigentlich verdient. Natürlich können jetzt Steuerbescheide, Bilanzen und Co. auf den Tisch gelegt werden, aber befinden sich die Einnahmen in der Zukunft ebenfalls in dieser Höhe? Das kann ein Freiberufler nicht mit Sicherheit sagen. Aus diesem Grunde werden viele Kredite für Freiberufler abgelehnt, an eine Bürgschaft einer dritten Person angelehnt oder von Banken und Co. gar nicht erst angeboten. Wenn man als Freiberufler also einen Kredit beantragen möchte, dann sollte man eine perfekte Bonität aufweisen, bestenfalls keine anderweitigen Schulden aufweisen und ordentliche Bilanzen führen. Im Internet lassen sich Anbieter von Kredite für Freiberufler sehr schnell auffinden. Diese führen natürlich ihre bankinternen Prüfungen durch (Kreditwürdigkeit, Bonitätsprüfung, bankinterne Richtlinien), ebenso wie bei einem Arbeitnehmer. Nur wenn diese Dinge positiv beschieden werden, kann auch von einer Bewilligung des Kredites ausgegangen werden. Natürlich gibt es Kredite ohne Schufa, auch für Freiberufler, aber diese SCHUFA-Freiheit hat mit der Bonitätsprüfung und Kreditwürdigkeitsprüfung überhaupt nichts zu tun.

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