Versicherung & Finanzen

Eine Kreditkarte ohne Schufa…

…gibt es nicht? Doch, gibt es und zwar ganz legal und ohne Haken. Denn diese Art von Kreditkarten ohne Schufa funktioniert ähnlich der Geldkarte. Allerdings wird hier nicht die Karte selbst sondern, das Konto der Kreditkarte aufgeladen. Verfügen kann man nur über das eingezahlte Guthaben. Also wäre die Bezeichnung Prepaid -Karte treffender, weil der Inhaber ja keinerlei Kredit über diese Karte erhält. Aber der Name hat sich für die Art von Zahlungsmittel nun mal eingebürgert. Der Zusatz – ohne Schufa – ist hier mehr der Hinweis darauf, das diese Karte nicht nur für Personen mit guter Bonität geeignet sind. Jeder der möchte, kann sich eine Kreditkarte ohne Schufa besorgen, ohne lästige Fragen wegen Bonitäts- und Einkommensnachweisen. Worauf man allerdings besonders achten sollte, ist der Anbieter bei dem diese Karte und das dazugehörige Konto eröffnet wird. Die Unterschiede der Gebühren sind teilweise sehr groß und können die Freude über eine Kreditkarte schnell trüben.
Aber nun zu der Karte ohne Schufa selbst. Wie funktioniert das System, warum ist diese Karte nicht nur für bonitätsschwache Kunden ein Vorteil.

Die Abrechnung und Bezahlung funktioniert wie bei der üblichen Kreditkarte. Zu erkennen sind die Karten ohne Schufa äußerlich nur dadurch, weil die Kreditkartennummer nicht geprägt sondern nur aufgedruckt ist. Das ist äußerlich der einzige aber entscheidende Unterschied. Sie können mit dieser Karte deshalb nur bei den Stellen bezahlen, die mit einer elektronischen Lesemöglichkeit ausgestattet sind. Aber dieser Umstand ist gar nicht so störend, weil die meisten Geschäfte mittlerweile damit ausgestattet sind, anderseits wird die Karte um ein vielfaches sicherer gemacht. Akzeptiert wird die Karte überall auf der Welt wie die normale Kreditkarte auch. Die Abfrage über das elektronische System, macht die Kreditkarte ohne Schufa zudem sicher gegen ungewollte oder unkontrollierte Überziehungen. Und nicht nur das, auch bei einem Verlust der Karte oder missbräuchlicher Verwendung ist die Karte im schlimmsten Fall nur verfügbare Guthaben verloren, soweit nicht die Bank dafür haftet.

Mittlerweile gibt es genügend Anbieter. Man sollte dennoch ziemlich genau prüfen und die Kosten für Ausstellung, Jahres- und Abrechnungsgebühren unter die Lupe nehmen und vergleichen. Es sind auch nicht alle Karten für jeden Zweck geeignet. Man sollte schon prüfen, welche Karten wo akzeptiert werden. Das Teuerste ist nicht immer das Beste und nicht die billigste Jahresgebühr der günstigste Anbieter.

Eines ist bei diesen Karten aber sicher, sie schützen vor Überschuldung und sind sicherer als die regulären Kreditkarten. Diese Karten eignen deshalb vor allem für den Normalverbraucher, der nicht auf die Kreditkarte angewiesen ist, die seine Kreditwürdigkeit ausweist. Sie ist auf Reisen gut einsetzbar, um die Mitnahme von Bargeld zu vermeiden, für Zahlungen im Internet und dergleichen. Als Zahlungsmittel im Inland, ist sie wegen der hohen Kosten im Vergleich zur EC Karte unwirtschaftlich.

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