Versicherung & Finanzen

Die Notwendigkeit der gesetzlichen Pflegeversicherung

Stelle man sich einmal vor, man erreicht irgendwann einmal das Alter, in dem man nicht mehr selbst zur Toilette gehen oder sich morgens wie auch abends waschen kann. Vielleicht ergibt sich eine solche Pflegebedürftigkeit auch aufgrund eines Autounfalls oder Ähnliches. Ganz gleich aus welchem Grunde man zu einem Pflegefall wird, man benötigt Hilfe. Zumeist versucht natürlich die Familie zu helfen, oftmals haben aber auch die Familienangehörigen eigene Jobs und daher keine Zeit oder einfach nur keine Geduld, diese verantwortungsvolle Arbeit auszuführen. Eine Pflegekraft muss her, diese will jedoch auch bezahlt werden, was sodann von der eventuellen Rente sowie durch Kostenausgleiche der Verwandten gemacht wird. Diese Kosten können sehr in die Höhe schnellen, erst recht dann, wenn der Pflegefall derartig ausgeprägt ist, dass ein Pflegeheim notwendig wird. Hier belaufen sich die Kosten auf mehrere Tausend Euro monatlich, so dass die Verwandten einiges an Geld aufzubringen haben. Ohne Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung wäre eine Bestreitung dieser Kosten wohl kaum zu bewältigen. Zwar handelt es sich je nach Pflegefall nur um ein paar Hundert Euro, dennoch kann man hier schon glücklich drüber sein, denn diese paar Hundert Euro würden ansonsten in der Kasse fehlen. Die gesetzliche Pflegeversicherung wird bestritten durch Einzahlungen sämtlicher Arbeitnehmer, hier ersichtlich direkt auf der monatlichen Gehaltsabrechnung.

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