Versicherung & Finanzen

Der Riester-Bonus macht das Bauspar-Darlehen wieder attraktiv

Bauherren und solche die es werden wollen, haben neben der Überlegung, welches Grundstück, welche Bauart und welche Baufirma, die wichtige Entscheidung der Finanzierungsform zu treffen. Neben dem Annuitätendarlehen ist der Bausparvertrag nicht nur die bekannteste, sondern auch mit die sicherste Baufinanzierung. In Zeiten der Krise hat sich dieser besonders bewährt und findet auch wieder zunehmend Anklang bei den deutschen Bundesbürgern. Hierbei spart der zukünftige Kreditnehmer über einen Zeitraum von ca. 7 Jahren etwa 40 Prozent der Bausparsumme an. Im Gegenzug dazu erhält er von der Bausparkasse ein Bauspar-Darlehen mit garantiert günstigen Kreditzinsen. Aber nicht nur der Aspekt der Sicherheit und die günstigen Bauzinsen lassen den Bausparvertrag wieder attraktiver erscheinen. Seit Anfang des Jahres 2008 fördert Vater Staat auch diejenigen, die sich eine Immobilie zur Altersvorsorge anschaffen wollen. Das steuerlich geförderte Altersvorsorgekapital wird auf einem Wohnförderungskonto erfasst und durch den Staat jährlich um 2 Prozent aufgestockt. Den vollen Riester-Bonus, von 154 Euro Grundzulage, erhält der Bausparer, wenn er 4 Prozent seines beitragspflichtigen Vorjahreseinkommen zur Altersvorsorge spart. Das somit angesparte Kapital muss zu wohnwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden. Wer aber nicht erst 7 Jahre, bis zur Zuteilung des Bauspar-Darlehens warten möchte, kann den Bausparvertrag auch als Tilgungsträger bei einem Festdarlehen benutzten. Dazu nimmt der zukünftige Bauherr dieses Darlehen bei einer Bank auf und zahlt während der Laufzeit nur die Kreditzinsen an diese. Die Tilgung des Darlehens erfolgt dann am Ende in einer Summe durch den Bausparvertrag.

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