Versicherung & Finanzen

Das Sterbegeld

Niemand befasst sich gern freiwillig mit dem eigenen Tod. Das ist zwar verständlich, trotzdem sollte man die Vorsorge für seine eigene Bestattung nicht außer Acht lassen. Das Sterbegeld der Krankenkassen wurde im Jahre 2004 ersatzlos gestrichen, sodass die Kosten einer Bestattung, die schnell 5000 Euro oder mehr betragen können, von jedem selbst bzw. dessen Angehörigen getragen werden müssen. Um seine Familie nicht auch noch mit finanziellen Sorgen zu belasten, ist es deshalb ratsam, privat vorzusorgen in Form einer Sterbegeldversicherung. Hierfür gibt es verschiedene Anbieter, deren Beiträge stark variieren, deshalb sollte man diese im Vorfeld genau vergleichen. Am besten fährt man mit einem sogenannten Kollektivvertrag. Hier tritt man einem Verein bei und kommt dadurch in den Genuss besonders günstiger Beiträge. Je früher man mit der Vorsorge für das Sterbegeld beginnt, um so niedriger sind natürlich die Beiträge. Man kann aber auch noch im hohen Alter eine solche Versicherung abschließen. Beim Münchner Begräbnisverein beispielsweise ist die Antragstellung bis zum 85. Lebensjahr ohne jegliche Gesundheitsprüfung möglich. Das Sterbegeld wird im Falle des Ablebens entweder direkt an ein Bestattungsinstitut gezahlt, wenn man zu Lebzeiten entsprechende Vorkehrungen hinsichtlich der Bestattung getroffen hat. Wenn man sich bereits eine Grabstätte, einen Stein usw. selbst aussucht, entlastet man zusätzlich die Angehörigen und das Bestattungsinstitut kümmert sich um alles Weitere. Das Sterbegeld kann auch an die nächsten Angehörigen gezahlt werden.

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