Versicherung & Finanzen

Bundesschatzbriefe als sichere Geldanlage

Bundesschatzbriefe galten lange Zeit als zwar sichere, aber nur wenig ertragreiche Anlagemöglichkeit. Die Wertpapiere mit den fest vereinbarten Zinsen werden von der Deutschen Finanzagentur ausgegeben und können auch ohne zusätzliche Kosten von der Bundeswertpapier-Verwaltung verwaltet werden. Letztere Möglichkeit kann dabei durchaus empfehlenswert für den Anleger sein: Lässt man die Papiere von einer Bank verwalten, fallen für diese Leistung unter Umständen zusätzliche Gebühren an.

Dabei muss sich die Rendite der Wertpapiere gerade zum jetzigen Zeitpunkt nicht hinter alternativen Anlageformen, wie etwa dem beliebten Tagegeld, verstecken. Durch das hohe Zinsniveau liegt bereits der Einsstiegszinssatz für Bundesschatzbriefe bei derzeit 4% (Stand 2007). Dieser Zinssatz steigt dann jährlich über die Laufzeit hinweg, so dass ein durchschnittlicher Zinssatz von über 4% mit den Papieren realisiert werden kann. Bundesschatzbriefe werden nicht an der Börse gehandelt und es besteht damit auch kein Kursrisiko über die Laufzeit hinweg, so dass gerade sicherheitsbewusste Anleger vom hohen Zinsniveau profitieren können.

Bei Papieren vom Typ A erhält der Anleger die jährlichen Zinsen ausbezahlt, während diese beim Typ B automatisch wieder angelegt werden und erst am Ende der Laufzeit vollständig ausbezahlt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Zinsen nach Ausschöpfung des Sparerfreibetrags versteuert werden müssen: Gerade beim Typ B sollten daher mögliche Steuerzahlungen aufgrund der hohen Zinserträge innerhalb eines Jahres in die Renditekalkulation mit einbezogen werden.

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