Umwelt & Natur

Über Tiernahrung

Wenn ich an Tiernahrung denke, denke ich automatisch an Katzen, – Hunde – oder Nagerfutter. Es kommt mir nicht in den Sinn, dass auch die Nutztiere, wie Schafe, Schweine und Rinder oder Pferde zusätzliche Nahrung erhalten. Diese Nahrung nennt man Mischfutter. Mehrere Arten von Einzelfutter ergeben das so genannte Mischfutter.
Meist werden dabei Getreidesorten wie Gerste, Weizen, Roggen, Sojaschrot, Kleie und Maiskleber verwendet. Diese müssen zudem noch mit Zusatzstoffen angereichert werden, dann ist das Mischfutter fertig.

Das klingt ja im Prinzip sehr einfach, doch an der Herstellung von Mischfutter haben sehr viele Spezialisten mitgewirkt. In der Herstellung liegen Jahrzehnte an Forschung, Wissen und langjähriger Erfahrung. Mischfutter wird unterschieden zwischen Alleinfutter und Ergänzungsfutter. Alleinfuttermittel sind mit allen nötigen Mährstoffen, Vitaminen etc. Versetzt, so dass sie für die alleinige Ernährung der Tiere ausreichen. Ergänzungsfutter hingegen wird zu anderen Nahrungsmitteln zugefüttert. Es enthält nur bestimmte Inhalts – und Zusatzstoffe, so dass eine alleinige Versorgung mit diesem Futter nicht ausreicht, um den Bedarf an Nährstoffen zu decken.

Eine Überfütterung mit Ergänzungsfuttern oder eine zu hohe Versorgung mit Mineralien etc. kann bei den Tieren zu einer Leistungshemmung führen, genau wie eine Unterversorgung. Eine Überversorgung führt letztlich auch zu einer erhöhten Ausscheidung der vom Tier nicht genutzten Nährstoffe und damit zu einer vermeidbaren Umweltbelastung. Zur Grundversorgung gehören die Eiweiß –, stärkehaltigen und auch mineralischen Bestandteile der Nahrung. Diese sollen den Nährstoffbedarf der Tiere sicherstellen. Um diese Tiernahrung auszugleichen oder auch zu ergänzen, werden Zusatzstoffe eingesetzt.

Im Krankheitsfall bekommen Tiere dann ein Diätfuttermittel. Diese Tiernahrung wird den Tieren dann verabreicht, wenn ein besonderer Nährstoffbedarf, wie im Fall einer Verdauungsstörung.

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