Tiere

Tollwutimpfung beim Hund

Von Natur aus ist der Hund ein Tier, das sehr gerne draußen herumspringt, auch im Wald, wo allerdings sehr viele Gefahren lauern können. Insbesondere die Tollwutgefahr. Diese ist zwar nicht mehr so weit verbreitet, wie das in früheren Jahrhunderten und Jahrzehnten der Fall war. Dennoch muss man wenn man Hunde bzw. andere Tiere mit in ein Land bringt oftmals eine Tollwutimpfung nachweisen. Diese Hundeimpfung gehört dabei zur Grundimmunisierung vom Welpenalter an. Das heißt es gibt hinsichtlich der Tollwutimpfung im Welpenalter einen strikten Impfplan, an den man sich halten sollte. Impfungen können Sie in der Tierarztpraxis in Hamburg Bergedorf durchführen lassen.

Ansteckungsgefahren

Durch diese Impfungen konnte aber erreicht werden, dass in vielen Ländern Tollwut nicht mehr zur Gefahr wird, zumal diese für Menschen, Hunde und andere Tiere tödlich endet, wenn erst einmal der Erreger im Blutkreislauf ist. Der Übertragungsweg findet über Speichel statt bzw. über einen Biss. Doch auch schon kleinste, fast unsichtbare Hautverletzungen können dazu führen, dass eine Tollwutinfektion ihren Lauf nimmt und ihre Opfer fordert.

Krankheitsverlauf

Der Begriff Tollwut wurde vor allem dadurch geprägt, weil infizierte Tiere dazu neigen besonders aggressiv und bissig zu werden. Sie sind darüber hinaus deutlich erregt und zeigen einen gesteigerten Geschlechtstrieb, bellen unmotiviert, was man dann auch als rasende Wut bezeichnet. Im Verlauf der Erkrankung treten Lähmungen auf, die zu heiserem Bellen, zu Schluckstörungen verbunden mit starkem Speichelfluss vor dem Maul und dem Heraushängen der Zunge führen. Von der Lähmung betroffen sind die Hinterbeine, wobei auch untypische Verläufe durchaus vorkommen können, welche sich zunächst in einer Magen-Darm-Kanal-Entzündung äußern. Übertragbar auf Hunde ist im Übrigen auch der Fledermaus-Tollwutvirus.

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