Technik & Wissenschaft

Videotechnik und Kinder

Das klassische Spielzeug wird gerade bei älteren Kindern immer mehr verdrängt. An die Stelle des Spielzeugs treten das Internet, Computer und Spielkonsolen und natürlich Videotechnik und Audiotechnik. Die Kinder sind immer mehr dem Medienwahnsinn ausgesetzt.

Die meisten Kinder unter zehn Jahren sind zwar noch im Besitz von gewöhnlichem Spielzeug, aber interessanter sind schon die Konsolen- und PC-Spiele. Dies macht sich bei den über zehn jährigen Kindern noch deutlicher bemerkbar. Der Medienkonsum der Kinder steigt stetig.

Studien zufolge haben knapp vier Millionen Kinder einen PC zu Hause. Die meisten zehn- bis dreizehn Jährigen sitzen auch davor und spielen. Auch wenn das Internet in diesem Alter meist für die Hausaufgaben genutzt wird, so ist das spielen an dem PC immer noch die Hauptbeschäftigung. Die Videotechnik macht es schließlich möglich, dass auch die Konsolen immer beliebter werden, denn die Verbesserung der Grafiken lässt die Spiele schon sehr real wirken.

Wer keine Sielkonsole zu Hause hat, den verleitet vielleicht das Internet, denn auch online gibt es zahlreiche Spielmöglichkeiten. Das Alter spielt dabei eine entscheidende Rolle. Über drei Millionen Kinder sind mehr oder weniger regelmäßig online, achtzig Prozent davon sind zwischen zehn und dreizehn Jahren alt. Der Rest ist jünger. Auch wenn die Videotechnik nicht mehr wegzudenken ist, weil sie uns überall begegnet, so ist es doch sinnvoller, wenn man Kinder nicht zu früh damit konfrontiert. Nicht nur, dass es zu einer Reizüberflutung kommt, weil sie nicht in der Lage sind, die Bilder, die da vor ihren Augen flimmern, auch zu sortieren und zu verarbeiten, auch andere gesundheitliche Probleme, wie Bewegungsmangel und Fettleibigkeit können die Folge sein.

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