Technik & Wissenschaft

RFID Reader

Im Bezug auf den Tier- und Artenschutz wird weltweit sehr viel getan. Seit den Anfängen der 1970er Jahre gibt es auch ein Artenschutzabkommen, was den Schmuggel von gefährdeten Tieren eindämmen soll. Dennoch ist es nach wie vor so, dass es zahlreiche Versuche gibt Tiere, die gefährdet sind in andere Länder einzuführen, um sie dort zu halten. Was den Schmuggel angeht, so sind auch osteuropäische Straßenhunde betroffen, die nach Deutschland eingeführt werden. Um dies zu stoppen gibt und gab es schon vor einigen Jahren die Forderung nach einer EU-Regelung hinsichtlich der Kennzeichnung und Registrierung von Hunden. Alle Hunde sollen demnach einen Hunde Pass erhalten der mit einem RFID Chip versehen ist, den die Zöllner mit der Hilfe von einem RFID Reader auslesen können.

Das Problem, warum man dies für nötig hält ist, dass schon seit Jahren angebliche Tierschutzvereine in Deutschland ein blühendes Geschäft betreiben mit Straßenhunden, welche aus Rumänien, Polen, Ungarn und anderen osteuropäischen Ländern stammen und dort eingefangen und nach Deutschland gebracht werden. Dieser Transport ist es aber, der die Gemüter der Tierschützer erregt. Denn dieser ist sehr qualvoll für die Tiere. Sie kommen daher häufig krank in Deutschland an und verenden schon nach wenigen Wochen nachdem sie bei ihren neuen Herrchen gelandet sind. Als ob es in Deutschland nicht genügend Hundezüchter gäbe, werden jährlich bis zu 100.000 Welpen so nach Deutschland verbracht. Die europaweite Kennzeichnung von Hunden mit einem RFID Chip könnte diesem Schmuggel Einhalt gebieten und das Leiden der Tiere beenden. Es liegt aber auch daran, weil die Deutschen oftmals nicht bereit sind Welpen für teures Geld beim Züchter zu kaufen.

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