Technik & Wissenschaft

Infrarotstrahler für industrielle Wärmeprozesse

Geht es darum den Wärmeprozess einer Produktionskette effizient zu gestalten, dann ist man gut daran beraten eine Änderung bei der Wärmequelle anzudenken. Infrarotstrahler werden bereits seit Jahrzehnten mehr als nur erfolgreich zum Thermoformen von Kunststoffen eingesetzt und es zeigt sich immer wieder, dass mittels Infrarotstrahler die Effizienz teilweise um mehr als ein Drittel gesteigert werden kann. Doch warum lässt sich die Effizienz so signifikant steigern?

Diese Frage kann durch die Erläuterung der Funktionsweise der Infrarotstrahler einfach beantwortet werden. Die Infrarotstrahlung, welche von den Strahlern emittiert wird, gelangt in Form von Wellenlängen auf den Zielkörper. Der Zielkörper absorbiert die Strahlung und wandelt diese danach postwendend in Wärmeenergie um. Dieses Verfahren ermöglicht ein Emissionsvolumen von bis zu 95%, sprich für 100 Watt an elektrischen Strom werden 95 Watt in effektive Wärmeenergie umgewandelt. Ein Wert, welcher bis dato von keiner anderen Wärmequelle erreicht werden konnte. Der Grund für diesen ausgezeichneten Emissionswert liegt u.a. im Fehlen eines Trägermediums begründet. Ein Trägermedium wäre beispielsweise die Luft bei einem Heißluftsystem und ist immer mit einem Energieverlust an das jeweilige Trägermedium gebunden. Der Energieverlust bei der Infrarotstrahlung ist minimal und im Gesetzt der Thermodynamik begründet. Dies bedeutet, dass ein geringer Anteil der Wärmeenergie vom Zielmaterial wiederum an die Umgebung abgegeben wird. Es gilt zu beachten, dass es sich bei der Strahlungsenergie um eine eigenständige Form der Wärmeübertragung handelt. Neben der Strahlungsenergie gibt es noch die Konvektion sowie die Leistungsenergie.

Jedes Material absorbiert die Infrarotstrahlung unterschiedlich gut. Daher empfiehlt es sich vor dem Umstieg auf die Infrarot-Technologie das Zielmaterial hinsichtlich der Absorptionseigenschaften zu analysieren. Prinzipiell stehen dem Produkt-Hersteller Infrarotstrahler in drei unterschiedlichen Wellenlängenbereichen zur Auswahl – Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Um den idealen Infrarotstrahler auszuwählen, wird das Ergebnis der Analyse des Zielmaterials herangezogen. Hierbei wird vor allem auf die drei Faktoren Absorption, Reflektion und Übertragung Rücksicht genommen.

Der Autor empfiehlt auf die Qualität des Infrarotstrahlers zu achten, da diese teilweise variiert. Manche Unternehmen, wie beispielsweise Ceramicx Infrarotstrahler, ermöglichen eine lückenlose Rückverfolgung der Produkte bis zum Herstellungsprozess. Dies gibt dem Kunden die Gewissheit bestens über das erworbene Produkt bescheid zu wissen und zwingt den Infrarotstrahler-Hersteller die Qualität der Produkte stetig zu steigern.

Für weitere Informationen bezüglich der Infrarot-Technologie bei industriellen Prozessen klicken Sie bitte auf den im ersten Absatz sich befindenden Link.

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