Technik & Wissenschaft

Holz Verbrauch in Deutschland steigt

Deutschland verfügt über eine Waldfläche, die rund 31 Prozent des gesamten Landes ausmacht. Davon sind rund 59 Prozent Nadelhölzer und etwa 41 Prozent Laubhölzer, von denen auch jährlich ein großer Teil geschlagen werden darf. Die Verbraucher benötigen für das Heizen rund 2/3 des nachwachsenden Holzes, was bedeutet, dass die Verbraucher in Deutschland weniger Holz verbrauchen als nachwachsen. Darüber hinaus ist Deutschland auch ein bedeutsamer Importeur für Holz aus Europa, zum Beispiel aus Schweden.

Vom Kinderbett bis zum Sarg

Für die Menschen in Deutschland bzw. für die deutsche Wirtschaft ist Holz ein Rohstoff, den man für Zellstoff und für Papier benötigt und auch für Spanplatten und damit nach Rohöl das zweit wichtigste Importgut überhaupt. Geht es um den Werkstoff Holz und Möbel, dann bevorzugen die Verbraucher nämlich mehr und mehr Tropenholz, wie Teakholz. Benötigt wird Holz auch in der deutschen Möbelindustrie, vom Kinderbettchen bis zum Schreibtisch, über den Schrank bis hin zum Parkettboden. Holz ist ein Werkstoff, der die Menschen dann letztlich auch noch bis zum Grab begleitet, da der Sarg traditionell aus Holz ist.

Heizen mit Holz

Im Jahr 2008 verbrauchte jeder Bundesbürger durchschnittlich so 1,2 Kubikmeter Holz, wobei die Verbraucher, die mit Holz heizen im Holzvergaserkessel, natürlich mehr verbrauchen, als andere Verbraucher. Die meisten Kubikmeter werden aber auch für die Herstellung von Papier benötigt, wobei trotz Internet dieser Bedarf in den letzten Jahren noch immer nicht sinken konnte. Das papierlose Büro ist eben noch sehr weit entfernt – wobei viele ausschließen, dass es das komplett papierlose Büro überhaupt geben wird.

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