Sport & Fitness

Kreatin im Fitness-Sport

Kreatin als Wundermittel bewirbt heutzutage kaum mehr ein Supplementhersteller. Dennoch ist es einer der bestverkauften Supplements nicht nur in Deutschland, zumindenst wenn hierbei auf den Bereich Bodybuilding, Kraftsport und Fitness konzentriert wird. Neben der Supplementation von Protein-Konzentraten ist die Supplementierung von Kreatin ohne Frage die Basis der Nahrungsergänzungsmittel.

Als Wundermittel, welches innerhalb weniger Wochen kiloweise Muskelmasse aufbaut, kann der Stoff Kreatin auch nicht mehr beworben werden, denn dafür ist den meißten Sportler viel zu sehr bewusst, was Kreatin wirklich ist und wie es im menschlichen Organismus wirkt. Durch die zusätzliche Supplementierung von Kreatin in Pulverform oder auch in Tabletten oder Kapseln, wird die Kreatinkonzentration in der Muskelzelle erhöht, umgangssprachlich wird von einer Erhöhung des Kreatinlevels im Körper gesprochen.

In der Muskelzelle angelangt wirkt Kreatin dann so, wie es viele Sportler auch schnell feststellen. Der Sportler wird nicht schlagkräftig stärker, kann sich aber in der Regel in der Belastungszeit steigern. Beispiel ist ein Satz Bankdrücken mit zehn Wiederholungen ohne Kreatingabe. Nach mehrwöchiger Kreatingabe wird das erhöhte Niveau wahrscheinlich bewerkstelligen, dass zwölf oder gar 13 Wiederholungen absolviert werden können.

Die Wirkung setzt also in der Energiebereitstellung an, welche durch höhere Kreatinkonzentration gesteigert wird, ATP, welches bei dieser Art der Belastung zur Energiegewinnung genutzt wird, kann durch die Pufferwirkung von Kreatin länger zu ADP umgewandelt werden, wodurch ja letztenendes die Energie freigesetzt wird.
Die Einnahmeempfehlungen für Kreatin sind verschieden. Beschreiben einige Hersteller ein Kurschema mit Aufladephase, so bedrucken andere Hersteller ihre Produkte mit der simplen Einnahmeempfehlung, dass jeden Tag drei bis fünf Gramm eingenommen werden sollte. Angepriesen wird dabei manchmal auch die Einnahme mit Traubensaft, welches einen ebenfalls nicht verkehrten Hintergedanken hat. Durch den Insulinausstoß bei der Erhöhung des Blutzuckers durch die Einnahme von Traubensaft kann Kreatin verstärkt und verbessert in die Muskelzellen eingeschleußt werden. Alternativ hierzu bieten einige Hersteller auch Kreatin in Verbindung mit Transportmatrizen an.

Relativ einig sind sich Hersteller und der Großteil der Sportler, dass Kreatin am besten direkt nach dem Krafttraining eingenommen werden sollte, ebenfalls auch hier in Verbindung mit Kohlenhydraten, die bevorzugt den Blutzuckerspiegel schnell anheben, beispielsweise pure Glukose. Hierbei nutzen die Sportler das sogenannte anabole Fenster, welches noch einmal verstärkt Nährstoffe und auch Kreatin in die Muskelzellen speisen lässt, die nun besonders aufnahmefähig sind.

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