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Fussball Geschichte

Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges gab es bereits einen Fussball Wettbewerb um einen europäischen Vereinspokal, den sogenannten Mitropapokal, der von 1927 an zwischen ungarischen, jugoslawischen, schweizerischen, rumänischen, italienischen, österreichischen und tschechoslowakischen Mannschaften ausgetragen wurde. Zu Beginn der fünfziger Jahre wurde über eine Fortsetzung eines europäischen Pokalwettbewerbes nachgedacht und die Sreitfrage war damals, ob nur eine bestimmte Auswahl oder alle europäischen Landesmeister daran teilnehmen sollten. Einig war man sich in den Ländern, dass dieser Wettbewerb deutlich mehr Nationen umfassen wird. Der ehemalige französische Nationalspieler Gabriel Hanot, der 1954 als Sportjournalist bei der französischen Sportzeitung L“Equipe tätig war, entwickelte einen Entwurf für eine „ Europameisterschaft der Clubs“. Im selben Jahr lud L“E quipe 18 europäische Vereine, die nicht durchweg Landesmeister waren, nach Paris ein. Die UEFA und die FIFA hatten bereits ihre Unterstützung zugesagt, und auch der Großteil der Teilnehmer zeigten der neuenl Idee gegenüber aufgeschlossen. Unter anderem sahen Hanots Vorschläge für das Regelwerk vor, dass der Sieger in Hin – und Rückspielen ermittelt, und die Paarungen ausgelost und bis zum Endspiel das K.o. – System durchgeführt werden sollte.

Schon ein Jahr später startete der erste Wettbewerb mit Mannschaften wie Real Madrid oder AC Mailand, die bis heute noch zur europäischen Elite gehören. Das erste Finale gewann Real Madrid am 13. Juni 1956. In einem spannenden Finale schlugen sie den französischen Meister Stade de Reims mit 4:3 und dominierten den Wettbewerb bis 1960 mit 5 Finalsiegen in Folge. Erstmals 1967 und 1968 konnten sich mit Celtic Glasgow und Manchester United zwei britische und damit zwei nicht – südeuropäische Vertreter durchsetzen. Bis 1966 gewannen ausschließlich südeuropäische Vereine, wie z.B. Inter Mailand oder Benfica Lissabon das Finale.

Allein die Holländer gewannen den Pokal von 1970 bis 1973. Den Anfang der holländischen Erfolgsserie machte Feyenoord Rotterdam im Jahr 1970 bis dann Ajax Amsterdam dreimal in Folge triumphierte. Von 1974 – 1976 machte es der FC Bayern den Amsterdamern gleich und von 1977 folgten dann acht Jahre britische Dominanz, einzig unterbrochen vom Finalsieg des Hamburger SV im Jahre 1983. Zu den britischen Pokalgewinnern gehörten Vereine, die auch heute noch in der englischen Premier League zu finden sind, wie Aston Villa oder auch der FC Liverpool.

Nachdem in der Saison 1991/1992 im Europapokal der Landesmeister zum ersten Mal eine Zwischenrunde eingeführt wurde, hieß der Wettbewerb ab 1993 dann fortan UEFA Champions League. Nur den Landesmeistern war es weiterhin vorbehalten, an diesem Tunier teilzunehmen. Und durch die Gruppenspiele blieb das finanzielle Risiko für die Vereine kalkulierbar. Ab 1997 wurde Champions League auch mit Vizemeistern bestimmter Ligen ausgetragen: es sollte ein repräsentativeres Bild der spielstärksten Mannschaften Europas ermöglicht werden und auch die Popularität des Wettbewerbes sollte erhöht werden. Heutzutage können sich bis zu vier Mannschaften eines Landes für die Champions League qualifizieren, aufgeschlüsselt durch eine UEFA – Fünfjahreswertung. Weitere Informationen u.a. zur Em 2008 erhalten Sie bei fussballwelt.org

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