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Der Schlafsack passt

Ein Schlafsack ist für eine Trekkingtour in aller Regel ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand des Gepäcks. Wenn die Übernachtung im Zelt oder unter freiem Himmel geplant ist. Auf vielen Bergtouren sollte er eigentlich auch dann gepackt werden, wenn man von einer Hütte zur anderen Hütte zieht, und die Gefahr eines Unwetters besteht und eine Nächtigung im freien droht. Der Schlafsack wird in drei Kategorien unterteilt. Sommerschlafsack, Dreijahreszeitenschlafsack und Winterschlafsack. Die Sommerschlafsäcke sind, für den Gebrauch im Sommer brauchbar und mit einem Temperaturbereich bis etwa 5Grad Celsius an der unteren Grenze ausgestattet. Dreijahreszeitenschlafsäcke sind heutzutage nicht mehr unbedingt schwerer als Sommerschlafsäcke, Ihre Isolation wird durch den Einsatz von Entendaune für Synthetik erreicht. Diese eignen sich für die Anwendung im Frühling und Herbst, sowie für die eine oder andere Wintertour. Der angegebene Temperaturbereich liegt bei -5°C im Comfortbereich. Ein vernünftiger Dreijahreszeitenschlafsack hat zur Isolation einen großen Wärmekragen und eine Wärmeleiste gegen den Reißverschluss. Ein guter Winterschlafsack hat im Kontrast zum Sommer- und Dreijahresschlafsack einen sehr minimalen Reißverschluss. Dieser begünstigt eine ausgezeichnete Isolation. Die angegebene Temperaturgrenze geht bei einigen Herstellern bis -50°C. Sollte man einen Schlafsack für noch niedrigere Temperaturen brauchen, kann man mehrere Lagen kombinieren. Die vom Hersteller vorgegebenen Extremwerte sind Minusgrade, bei denen man im Schlafsack überlebt. Der Komfortbereich liegt beträchtlich höher. Beachtet man beim kauf eines Schlafsacks, dass 10°C zu der bezeichneten unteren Komforttemperatur dazuzurechnen ist, um es mollig zu haben. Im unteren Komfortbereich frieren die meisten in der Regel deutlich. Schlafsäcke sind, je nach Zweck und Geldbeutel mit Gänsedaune Entendaune oder Kunstfasern gefüllt. Daunenschlafsäcke sind im übereinstimmenden Temperaturbereich erheblich leichter als Kunstfaserschlafsäcke. Diese isolieren durchaus besser, wenn sie nass sind. Im trockenen Zustand ist durchaus der Daunenschlafsack nicht zu übertreffen. Auch die Isomatte ist auch ein wichtiger Punkt für eine Nacht im Zelt. Ein leistungsstarker Schlafsack nützt nichts, wenn die Isomatte nichts taugt.

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