Schönheit & Wellness

Kontaktlinsen oder Lasik?

Heute gibt es viele Menschen, die ein Problem mit ihren Augen haben. Die meisten von ihnen leiden unter Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung. In der heutigen Zeit stellt dies allerdings kein Problem mehr dar, da man diese Sehfehler mit Brille, Kontaktlinsen oder Lasik ausgleichen kann.

Bei Lasik handelt es sich um eine neue, erfolgreiche Methode aus der refraktiven Chirurgie.
Sie wird deshalb sowohl bei Arzt als auch Patient immer beliebter, weil es sich um einen schnellen, nahezu schmerzfreien Eingriff handelt, der nur in seltenen Fällen Komplikationen nach sich zieht. Die Vorgehensweise ist weitestgehend ausgereift. In einer Laseroperation wird mit einem Augenlaser die Fehlsichtigkeit behoben. Lasik kann also als eine Korrektur der Hornhaut des Auges verstanden werden. Die schnelle Rehabilitation wird dadurch erreicht, dass die Hornhautoberfläche selbst nicht zerstört wird und das für den Eingriff entfernte Hornhautdeckelchen anschließend wie ein Pflaster verwendet wird. Durch Lasik werden die Krümmung und die optische Brechkraft des Auges so verändert, dass nach der Augenoperation wieder ohne Sehhilfe gesehen werden kann.

Viele Leute sind deswegen von der Lasik total begeistert – immerhin wurde ihnen in einer kurzen, schmerzlosen Laseroperation oft ihre totale Sehkraft wiedergegeben. Die Operation wird in der Regel in einer Klinik von einem Facharzt durchgeführt. Hier wird das Auge durch Augentropfen betäubt, danach erfolgt der Eingriff mit dem Augenlaser. Dies dauert in der Regel etwa 20 Minuten. Zu größeren Komplikationen während der Augenoperation kommt es nicht. Schon zwei Stunden nach der Operation kann die Klinik wieder verlassen werden. Zwar ist eine Nachsorge in Form von Augentropfen und einiger Kontrolluntersuchungen erforderlich, doch dieser relativ geringe Aufwand wird gern in Kauf genommen. Leider ist Lasik nicht für alle Patienten geeignet. Kurz- oder Weitsichtigkeit kann ebenso wie eine vorliegende Hornhautverkrümmung nur bis zu einer bestimmten, allerdings recht hohen Dioptrienzahl behandelt werden. Je höher diese liegt, desto eher ist es zudem möglich, dass beispielsweise das Nachtsichtvermögen leidet. Allerdings spielen dabei auch Faktoren wie die Dicke der Hornhaut sowie die Größe der Pupillen bei Dunkelheit und Dämmerung eine Rolle.

In der ersten Zeit nach der Behandlung durch den Augenlaser sollte man sich keine Sorge machen, wenn man die Umgebung etwas verschwommen wahrnimmt. Dies legt sich nach ein paar Stunden wieder, nach spätestens drei Wochen ist das Ergebnis von Lasik sichtbar. Meist wird etwas überkorrigiert, so dass in der Anfangszeit eine Brille erforderlich sein kann. Mehr als 90 Prozent aller Patienten sind nach Lasik nicht mehr auf Brille und Kontaktlinsen angewiesen. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, warum sich immer mehr Menschen für solch eine Laseroperation entscheiden, die Tendenz ist steigend.
Allerdings lassen sich nicht alle Fehlsichtigkeiten mittels Lasik beheben. So kann diese nicht eingesetzt werden, wenn chronisch fortschreitende Hornhauterkrankungen vorliegen, bei bestimmten Netzhauterkrankungen und bei grauem oder grünem Star. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie die Alterssichtigkeit werden ebenfalls nicht behandelt.

Im Telefonbuch und im Internet sind immer mehr Adressen von Kliniken, die Lasik durchführen, verzeichnet. Auch Ärzte lassen sich vermehrt zu Spezialisten ausbilden, um eine solche Laseroperation durchführen zu dürfen. Immerhin lässt sich durch Lasik gut Geld verdienen. Eine Operation kostet um die 4000 Euro, beide Augen inbegriffen, die Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen.

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Eine Reaktion zu “Kontaktlinsen oder Lasik?”

  1. anla

    Die Angabe bzgl. der Kosten stimmt so nicht ganz – es gibt viele deutsche Augenärzte bzw. Kliniken, die eine Lasik-Operation inkl. Vor- und Nachuntersuchung für unter 2.000 Euro anbieten.

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