Ausprägungen des Haarausfalls
Der Begriff „Alopecia Areata“ kennzeichnet einen kreisrunden oder ovalen Haarausfall, der als Haarverlust in einem begrenzten Bereich auftritt. Dabei bilden sich ein oder mehrere Herde des Haarausfalls, die scharf umrissen sein können. Der Rand des durch Haarausfall geprägten Bereiches ist durch kurze, abgebrochen wirkende Haare gekennzeichnet, die charakteristisch zur Kopfhaut hin immer dünner werden. Die Haarfollikel bleiben beim kreisrunden Haarausfall erhalten, können aber, wird der Haarausfall nicht rechtzeitig behandelt, im Laufe der Jahre verkümmern. Im Gegensatz zu anderen Ausprägungen des Haarausfalles kann der „Alopecia Areata“ gerade auch bei jungen Menschen auftreten. Frauen wie Männer leiden gleichermaßen an diesen Problemen. Man geht beim kreisrunden Haarausfall von einer Autoimmunerkrankung aus, die zur Folge hat, dass Immunzellen, deren Aufgabe eigentlich die Abwehr von Viren, Bakterien und Pilzen darstellt, ihre Aktivitäten vermehrt gegen die Zellen der Haarwurzel richten und somit den Haarausfall herbeiführen. Auch der androgenetische Haarausfall tritt sowohl beim Manne wie auch als Haarausfall bei Frauen auf. Der Krankheitsverlauf unterscheidet sich allerdings geschlechterspezifisch. Bei Männern, die vom androgenetischen Haarausfall betroffen sind, treten zunehmend Talgdrüsen auf dem Kopf auf und es kann zu einer Verstärkung des Bartwuchses kommen. Die männliche Ausprägung des androgenetischen Haarausfalls kann zur Verkahlung des Schädels und, werden nicht rechtzeitig Maßnahmen in die Wege geleitet, die den Haarausfall stoppen, zur Bildung einer Vollglatze führen. Kennzeichen für den androgenetischen Haarausfall bei der Frau ist eine sich langsam entwickelnde Verdünnung des Haares, die oft erst nach Jahren des Haarausfalles wahrgenommen wird.
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