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Schweden vermeiden Konflikte

Aus dem Grund, weil der Schwede recht wortkarg ist, hat er im Ausland (auch in Deutschland) den Ruf, dass er doch recht verschlossen ist. Dabei hat das wortkarge Verhalten von vielen Schweden den einfachen Grund, dass diese einem Konflikt aus dem Weg gehen möchten. Es wird teils abgewehrt, wenn man in irgendeine Situation kommt, wo man diskutieren müsste. Wenn sich das Reden gar nicht vermeiden lässt, dann spricht der Schwede natürlich offen, hält aber meist seinen Mund.

Schwammigkeit

Ein aktuelles Beispiel sind die Affären um König Carl Gustav, wozu viele Schweden inzwischen etwas zu sagen haben, sich nämlich Prinzessin Victoria auf dem Thron wünschen. Zu den Lieblingsfloskeln der Schweden gehören allgemein aber „vi ska ser“ (schaun wir mal) oder „det ordnar sig“ (das wird sich schon finden). Diese Formulierungen haben alle den Vorteil, dass es sich hier zwar um aneinandergereihte Worte handelt, die auch einen Satz ergeben, doch in ihrem Sinn nichts Wirkliches aussagen. Schweden mögen aber noch zu unterkühlt wirken, ein „Nein“ bringen sie meist nicht über die Lieben, weil sei eine Bitte, so dreist sie auch sein mag, kaum abschlagen können.

Vergleich mit Asiaten

Dies macht die Schweden letztlich so sympathisch. Vielen deutschen Geschäftsmännern kommen die Schweden dennoch so vor, als hätten sie viel mit den Asiaten gemein, die ein lächelndes Dauernicken draufhaben, was allerdings zu einer sehr großen Verunsicherung führen kann, wenn man nicht weiß, was damit gemeint ist. Dabei ist es der größte Horror der Asiaten, dass sie ihr Gesicht verlieren. Mehr zu den Schweden und Skandinaviern allgemein findet man auf www.blogunit.de.

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