Reisen & Urlaub

Rügen ist mehr als Badeurlaub

Badeurlaub im Sinne des Wortes kann man auf der bezaubernden Ostseeinsel machen. Weiße Sandstrände und verträumte Promenaden haben schon vor mehr als hundert Jahren Badegäste angelockt. So haben Orte wie das Ostseebad Binz oder auch Baabe oder Göhren vielleicht schon unsere Großeltern mit ihrem einmaligen Charme verzaubert.
Mehr als nur ein Strand und das Meer mit dem Rauschen der Wellen war und ist die Insel Rügen auf alle Fälle. Hätten sich sonst Künstler wie Gerhart Hauptmann die Rügen vorgelagerte Insel Hiddensee als Ort der Ruhe, Besinnung und Entspannung gesucht? Und noch heute ist Hiddensee autofrei.

Rügen hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, viel Bekanntes und auch einige Kleinode, für die man offene Sinne braucht, um sie wahrzunehmen.

Der Rügenurlauber sollte, auch wenn er es eventuell schon bei der Anreise getan haben sollte, einmal mit der Bahn fahren. Der Rasende Roland, so nennt sich die Rügen-Kleinbahn, fährt mit kleinen Stilllegungszeiten seit 1895 auf der Ostseeinsel. Dampfloks ziehen die Waggons aus der Jahrhundertwende gemütlich durch die Landschaft. Der Rasende Roland ist mit seiner Fahrstrecke zwischen Lauterbach und Göhren in der ganzen Welt bekannt geworden. Er ist eine der wenigen Schmalspurbahnen in Deutschland, die noch in Betrieb sind. Eröffnet für den Personenverkehr von Putbus zum Ostseebad Binz mit einer Streckenlänge von rund zehn Kilometern hatte das Schienennetz einst fast eine Länge von 100 Kilometern erreicht. Zu Ostzeiten wurden Teilstrecken stillgelegt. Heute kann auf 24 Kilometern die Fahrt in den historischen Wagen genossen werden.

Die Fahrt beginnt oft in Putbus, das 1810 von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus gegründet wurde. Fürst Malte hat Putbus mit dem italienischen Flair versehen und bereits 1816 das erste Seebad Rügens eröffnen lassen. Das Theater von Putbus und die „Badeallee“ zum Haus Goor sind seinen Vorstellungen zu verdanken.

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