Reisen & Urlaub

London – Mehr als Fish & Chips

Fish & Chips, traditionell mit viel Salz und Malzessig serviert und in Zeitungspapier gewickelt, gilt als das britische Nationalgericht schlechthin. Doch es lohnt sich sicherlich die Londoner Küche bei einer der unterschiedlichen „Sprachreisen London“ mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben der klassischen englischen Küche, die ihrem Ruf nach überaus deftig sein soll, findet man in der multikulturellen Metropole für jeden Geschmack etwas. Vor allem vietnamesische, pakistanische, türkische, japanische und indische Gerichte haben schon lange das Herz der Londoner erobert. Chinatown lockt natürlich mit seinen gebratenen Pekingenten und weiteren chinesischen Köstlichkeiten zum kleinen Preis. Aber zurück zur klassisch britischen Küche. Diese lässt den Tag schon mit einem deftigen Frühstück, bestehend aus Schinken, Ei und kleinen, appetitlichen Würstchen (sausages) beginnen. Zum Afternoon Tea sind vor allem Scones, süße Milchbrötchen, die mit Marmelade oder Sahne gereicht werden, ein absolutes Muss. Zum Abendessen lohnt es sich, in einem der zahlreichen Pubs aus der Tudorzeit einzukehren und einmal ganz a’ Charles Dickens zu speisen – begleitet von einem reichhaltigen Ale. Überaus schmackhaft ist zum Beispiel Rinderhack-Teigpastete (Pie), die ursprünglich mit Aal gefüllt wurde oder der Irish Stew, ein traditionell irisches Gericht aus Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Als Nachtisch drängt sich der köstliche Apfelkuchen (apple pie) oder ein Pudding geradezu auf – egal wie satt man eigentlich schon ist. Auf dem Broadway Market, einem Markt im Stadtteil Hackney, bieten Marktverkäufer am Wochenende an mehr als 80 Ständen besonders frische Produkte an. Feinkostliebhaber sollten bei Ihrem Sprachkurs Englisch auch unbedingt dem Nobelkaufhaus Harrods einen Besuch abstatten, denn hier bekommt man nur die Crème de la crème. Für diejenigen, die ehr preiswerte Speisen bevorzugen, lohnt es sich sonntags auf die zahlreichen Menüs zu achten, die an diesem Tag zu Festpreisen angeboten werden. Und wer Englisch lernen möchte und etwas ausgefallener speisen möchte, sollte unbedingt an einem „Underground Dinner“ teilnehmen. Hierbei essen Sie in der Privatwohnung eines Hobbykoches und wissen zuvor nicht, welche Gerichte Sie erwarten. Getränke werden bei dieser neuen Dinnerform, die sich dank Twitter und Facebook großer Beliebtheit erfreut, selbst mitgebracht.

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