Reisen & Urlaub

Generation der Billigflieger

Was versteht man unter Billigflieger? Obwohl das Wort an sich eher abwertend klingt, ist es längst ein bekannter Begriff in unserem Alltag geworden. Sogar im Duden hat das Wort „Billigflieger“ einen Platz gefunden:“ … der (ugs.): Fluggesellschaft, die Flüge zu sehr niedrigen Preisen anbietet …“

Bereits Anfang der 70-iger Jahre begann die Geschichte der Billigairlines. Der richtige Boom dieser Airlines erfolgte in den Anfängen des 21. Jahrhunderts. Der Boom zog viele Unternehmer an, die meist minderwertige Dienstleistungen angepriesen haben. Viele dieser Airlines stampften aus dem Boden und überschwemmten mit ihren teilweise überzogenen Dumpingpreisen den Markt. So war es keine Seltenheit, dass frisch gegründete Billigairlines schon innerhalb kürzester Zeit, manchmal sogar unter einer Woche, Konkurs gingen. Demzufolge hatten viele Touristen, die diese unseriösen Anbieter gewählt hatten, mit den Folgen zu kämpfen. Sie blieben auf bezahlten Tickets sitzen oder standen im schlimmsten Fall vor verschlossenen Flugzeugtüren, während sie in ihren Urlaubsorten festsaßen.

Was jedoch weniger verbreitet ist, ist die Tatsache, dass die angepriesenen Preise, wie „Flug für 99 Cent“ oftmals als Lockvogelangebote angesehen werden müssen. Denn oft sind in diesem Preis noch nicht bekannte Aufschläge enthalten, wie z. B. Flughafengebühren und Kerosinzuschläge. Auch die geringe Anzahl an Sitzplätzen, die von den Billigairlines gebucht werden, ist ein Dorn im Auge der Verbraucherschützer.

Der große Boom dürfte jedoch vorbei sein. Mittlerweile haben sich die übrig gebliebenen Billigfluggesellschaften etabliert und einen Namen gemacht. Immer mehr Leute machen den Vergleich und nutzen die Angebote. Frei nach dem Motto: der frühe Vogel fängt den Wurm.

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