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Die lykische Küste

Die lykische Küste ist im Südwesten der Türkei zu finden und bezeichnet das Gebiet zwischen dem internationalen Flughafen in Dalaman und Antalya, der Hauptstadt der Türkei. Der Name stammt aus der Antike, als dieses Gebiet den Namen Lykien trug. Über mehrere Jahrhunderte verschwanden Begriffe wie Lykien oder lykische Küste dann vollständig aus dem allgemeinen Sprachgebrauch. Erst in den letzten Jahren, als der Tourismus eine immer bedeutendere Rolle an der Küste zwischen Fethiye im Westen und eben Antalya im Osten einnahm, tauchten die beiden Bezeichnungen wieder auf.

Segeln im Mittelmeer ist an der lykischen Küste ein besonderes Erlebnis. Dafür sorgt die stark zerklüftete und bergige Küste, an der sich gleich mehrere 3000er erheben. Die bewaldeten Ausläufer dieser Berge reichen teilweise bis an den Strand, wo sie dann flach ins Meer abfallen. Ein Segeltörn in der Türkei sollte auf jeden Fall einen Abstecher an die lykische Küste beinhalten. Die dortige Unterwasserwelt kann am besten beim Schnorcheln oder bei Tauchgängen erkundet werden. Aber auch ein Boot mit Glasboden kann in diesem Zusammenhang wertvolle Dienste erweisen. Die zahlreichen kleineren Inseln, die zum größten Teil unbewohnt und nur mit dem Schiff zu erreichen sind, zeugen noch heute von einer inzwischen versunkenen Landschaft, die früher stark besiedelt gewesen sein muss. Von den Stränden an der lykischen Küste führen noch alte Hafenmauern, an manchen Stellen sogar steinerne Treppen, direkt ins Meer. All diese Ruinen gehörten einstmals zu Kekova, dem Atlantis der Türkei.

Yachtcharter im Mittelmeer gibt es zwar schier unendlich viele, die Yachtcharter an der lykischen Küste gehören jedoch zu den mit Abstand preiswertesten. Yachten und Segelschiffe sind vergleichsweise günstig und bieten im Gegenzug mit den genannten Besonderheiten vor und entlang der lykischen Küste einen mehr als angemessenen Gegenwert.

Das damalige Lykien wurde aufgrund seiner schützenden Buchten schon zu allen Zeiten als natürlicher Hafen genutzt. Griechen wussten die Gegend im Südwesten der heutigen Türkei ebenso zu schätzen wie die Römer und Venezier. Alle diese Kulturen haben Spuren hinterlassen, die auch heute noch unübersehbar vorhanden sind. Hierbei handelt es sich um Festungsanlagen, Sarkophage und eben das ehemals bewohnte und bebaute Gebiet vor der lykischen Küste, das inzwischen größtenteils im Meer verschwunden ist.

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