Recht & Streit

Arbeitsrecht und Kündigung

Heutzutage kann man sich in keiner Branche mehr seines Arbeitsplatzes sicher sein. In regelmäßigen Intervallen kann man der Tagespresse entnehmen, in welchen auch größten deutschen Unternehmen wieder einmal der Rotstift angesetzt wird und Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. Betroffen sind von dieser Entwicklung sowohl Banken als auch die Automobilindustrie oder auch High Tec-Unternehmen. Am Ende überwiegt das Interesse an einer Maximierung des Profits und so scheuen sich Unternehmen auch bei durchaus positiven Geschäftszahlen nicht, hunderte von Arbeitnehmern auf die Straße zu setzen. Dieser Prozess ist dabei nicht schrankenlos möglich. Wann in Deutschland eine Kündigung vom Arbeitgeber ausgesprochen werden kann, und wann die Kündigung vom Arbeitsrecht gedeckt ist, das ist im Gesetz sehr genau geregelt. Eine Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ist in Deutschland grdsl. nur möglich, wenn der Arbeitgeber einen Grund für die Kündigung hat. Dieser Grund kann sich auf die Person oder das Verhalten des Arbeiters beziehen oder auch betriebsbedingt sein. Der von dem Arbeotgeber angegebene Kündigungsgrund unterliegt dabei im vollen Umfang der gerichtlichen Nachprüfung. Erhebt der Arbeitnehmer also gegen eine Kündigung Klage, so wird das Arbeitsgericht die Zulässigkeit der Kündigung in vollem Umfang nachprüfen. Selbstverständlich wird in diesem Zusammenhang auch überprüft, ob notwendige Fristen eingehalten wurden und der Betriebsrat ordnungsgemäß angehört wurde. Unterliegt der Arbeitgeber vor Gericht, ist die Kündigung also unwirksam, dann muss der Arbeitnehmer nach dem deutschen Arbeitsrecht weiterbeschäftigt werden.

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