Mode & Accessoires

Was ist Modedesign?

Modedesign ist das Entwerfen und Fertigen von Modekleidung sowie Modeaccessoires. Der Beruf der Modedesigner ist nicht geschützt, das heißt, nur wenn man eine Modeschule besucht hat oder dieses Fach studiert hat, darf man die schulische Abschlussbezeichnung, wie zum Beispiel Dipl. Modedesigner(in), vor die eigentliche „Berufsbezeichnung“ setzen. Ansonsten kann sich jeder Modedesigner schimpfen, ob er dann so bekannt wird wie Versace oder Gucci bleibt dahingestellt.

Der erste Modedesigner überhaupt Charles Frederik Worth, welcher 1825 geboren wurde und im Jahre 1895 verstarb. Dieser Mann gilt als Begründer der Haute Couture. Bevor er sein Modehaus in Paris eröffnete, waren lediglich namenslose Schneider und Schneiderinnen am Werk, verschiedene Kleidung herzustellen.

In der heutigen Zeit wird Mode ganz groß geschrieben. Die Mode wird heutzutage in zwei Kategorien aufgeteilt, zum einen die Haute Couture, zum anderen die Prêt-á-porter (ready-to-wear).

Die Haute Couture – Kollektion ist zielsicher auf die Reichen mit der großen Geldbörse ausgerichtet, die Prêt-á-porter – Kollektionen werden nicht für einen Einzelnen hergestellt, sondern in Form einer Fließbandherstellung für Jedermann. Um sich als Modedesigner zur Haute Couture zu zählen, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein und man muss in einen bestimmten Verein aufgenommen werden. Dieser befindet sich in Paris.

Jedoch haben heutzutage Designer-Kollektionen mehr Einfluss auf die Fließbandmode für Jedermann, als die Haute Couture. Designer-Kollektionen werden auf Modeschauen ebenfalls als ready-to-wear vorgestellt, um später einmal in verschiedenen Designer-Geschäften zu hängen und auf ihren Verkauf zu warten. Man kann Designer Mode jedoch auch in verschiedenen Größen online im Internet bestellen. Dies hat allerdings dann noch nichts mit alltäglicher Konfektionsmode zu tun.

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