Handy & Festnetz

SMS und die inzwischen große wirtschaftliche Bedeutung

Seitdem sich die Technik der Mobilfunkgeräte im Jahre 1991 angepasst hat, und GSM Standard für alle geworden ist, erlebt der Markt der Mobilfunkgeräte ein Boom der immer noch anhält.

Ursprünglich war das Versenden einer SMS kostenlos, denn diese Form der Nachrichtenübermittlung oder der Kommunikation, war ein Abfallprodukt der Branche. Kurioser Weise war der Sender der ersten SMS ein Computer und der Empfänger ein Handy. Zunächst kostenlos, dann kostenpflichtig, eroberten SMS einen riesigen Markt und keiner der Mobilfunkanbieter wird auf die Einnahmen der SMS verzichten wollen.

Da das Versenden einer Gratis SMS keine große Infrastruktur benötigt, außer derer der Kurzmitteilungszentralen, ist das Versenden für den Netzbetreiber nicht sehr teuer. Dafür die Gewinnspanne umso größer. Werden die Datenmengen verglichen, die bei einer SMS versendet werden, im Vergleich zu einer Sprachübertragung, so ist die SMS die eindeutige Gewinnerin. Denn sie benötigt aufgrund ihrer Größe, nur etwa 1/1000tel des Platzes. Dennoch kommt es vor, dass bei den verschiedenen Tarifen, insbesondere bei nutzungsabhängigen Tarifen, der Preis erheblich höher ist als bei Sprachübertragungen. Dennoch lassen sich die Kosten für den einzelnen Mobilfunkbetreiber nicht untereinander oder nur sehr schlecht vergleichen, denn sie sind abhängig von der Art dem Aufbau und dem Betrieb des Netzes. Und dahinein haben einfach Nutzer keinen Einblick. Innerhalb der Europäischen Union kommt es auch zu erheblichen Preisunterschieden für eine SMS. Wenn man bedenkt dass in Österreich schon Anbieter zu finden sind, die SMS für ab einen Cent verenden und in Frankreich die Spanne erst bei 23 Cent beginnt, ist es erstaunlich dass in Deutschland SMS zwischen 5 Cent bis 19 Cent erhältlich sind. Günstiger ist dann immer eine Gratis SMS.

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