Gesundheit & Forschung

Shampoo

Da die Menschen noch bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts recht wenig Wert auf die Körperhygiene legten, war es auch nicht üblich für eine Entfettung der Haare bzw. eine Reinigung der Haare zu sorgen. Doch 1903 entwickelte Hans Schwarzkopf das erste Shampoo. Und zwar in Form von einem Trockenshampoo. Denn soweit war die Entwicklung damals nicht, dass man es schaffte Flüssigkeiten und Düfte auf eine so gekonnte Weise miteinander zu verbinden, dass diese obendrein auch noch einen gewissen Pflegeeffekt hatten. 1927 wurde dann dass erste flüssige Haarwaschmittel entwickelt. Doch allgemein stand der Bevölkerung noch bis 1933 nur Seife für die Haarwäsche zur Verfügung. Aber auch die dann auf den Markt gekommenen Produkte waren wegen des alkalischen pH-Wertes für Kopf- und Augenschleimhaut nur wenig verträglich. Haarwaschmittel wurde automatisch mit Brennen in den Augen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus wirkte das mit Haarwaschmittel gepflegte Haar wegen der Seife mit Calciumionen, die in Berührung mit Wasser Kalkseife bildet, eher
stumpf und glanzlos. Doch die Menschen waren damals schon erfinderisch und wuschen ihre Haare nach diesem Waschgang noch einmal mit einer Spülung aus verdünnter Essig- oder Zitronensäure. Heute gibt es verschiedene Haarwaschmittel. Sie haben verschiedene Anwendungsbereiche und helfen auch gegen die Bildung von Schuppen. Darüber hinaus sind die Duftrichtungen sehr vielfältig und vor allem fruchtig.

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