Gesundheit & Forschung

Schwangerschaft Verhütung

Bei geistig behinderten Menschen bestimmt in der Regel ein Vormundschaftsgericht darüber, wie die Verhütungsmethoden auszusehen haben. Der Hintergrund ist sehr moralisch: Denn schwanger werden ist eine große Verantwortung, wobei geistig behinderte Menschen (ob nun angeboren oder aber durch einen Unfall erworben) nicht einmal für sich selbst sorgen können. Dabei besteht bei angeborenen Erkrankungen die Gefahr, dass das Kind ebenfalls behindert auf die Welt kommt. Für Gehbehinderte indes, die eine Querschnittslähmung durch einen Unfall erlitten haben, ist das Thema Verhütung durchaus eine Frage, sowohl für Mann, wie auch für Frau. Während beim querschnittsgelähmten Mann allerdings häufig eine mit der Querschnittslähmung eingetretene Impotenz einhergeht, muss dieser nicht mehr aktiv daran denken die Partnerin vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen, sollte aber dennoch ein Kondom überziehen über den Penis, da Mann sich hierdurch auch effektiv vor Geschlechtskrankheiten schützen kann. Die querschnittsgelähmte Frau indes sollte sich reichlich Gedanken machen über die Schwangerschaft Verhütung. Denn auch wenn keine Restsensibilität an der Vagina mehr vorhanden ist, hat die gelähmte Frau nach wie vor ihre Monatsblutung und ist aus diesem Grund auch in der Lage auf natürlichem Wege mit ihrem Partner ein Kind zu empfangen. Eine derartige Schwangerschaft würde zwar zu einer Risikoschwangerschaft werden, die auch einer regelmäßigen Betreuung bedarf.

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