Gesundheit & Forschung

Palliative Pflege – was ist das?

Der Begriff „palliativ“ stammt aus dem Lateinischen und leitet sich von „Pallium“ – zu Deutsch „Mantel“ –, ab. Und wie ein Mantel funktioniert auch die Palliative Pflege von Schwerstkranken. Diese Pflege soll die zu pflegenden Personen regelrecht schützend umhüllen. Es handelt sich hierbei um ein ganzheitliches Betreuungskonzeptes für die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Diese Pflege umfasst sowohl das pflegerische Fachwissen, wie auch das Vorgehen im Rahmen der Pflege allgemein. Man kann von moderner Hospizarbeit sprechen. Von einer Arbeit also, die auch vom Pflegepersonal viel abverlangt. Sie begleiten die Menschen, wenn diese alt oder krank sind, auf ihrem letzten Weg hin zum Tod. Cicely Saunders, die Begründerin des modernen Hospizbewegung, fasste den Grundgedanken dieser Pflege so zusammen: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Es geht bei dieser Art von Pflege nicht vorrangig darum, dass das Leben künstlich verlängert wird und der Tod hinausgezögert wird, vielmehr

will man mit dieser Pflege den Patienten und Bewohnern von Heimen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen in ihren letzten Jahren oder Monaten und Tagen.

Lebensqualität verbessern

Es geht vorrangig darum, dass man dafür sorgt, dass sich die Lebensqualität der Menschen erheblich verbessert. Symptome sollen durch diese Pflege gelindert werden. Eine Heilung ist in den meisten Fällen eh nicht mehr möglich. Allerdings muss gerade in diesem Bereich noch sehr viel getan werden bei den Angehörigen der Patienten und auch bei den Patienten selbst. Diese Gruppen von Beteiligten an diesem Prozess wollen meist nicht die Einmischung von „Fremden“. Doch diese können helfen.

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