Gesundheit & Forschung

Haartransplantation

Theoretisch gesehen handelt es sich bei einer Haartransplantation um nichts anderes, als um eine Umverteilung von Haaren. Die Voraussetzung für eine derartige Operation ist, dass für die Eigenhaarverwendung auch ausreichend Haare zur Verfügung stehen, die sich umverteilen lassen. Durch den Einsatz von mikrochirurgischer Technik hat man im Bezug auf die Verpflanzung von Haaren in den letzten Jahren zwar enorme Fortschritte gemacht, doch ein Allheilmittel ist dies auch nicht, wenn eine Glatze vorliegt. In diesem Fall kann nämlich nicht auf das Eigenhaar zurückgegriffen werden, sondern auf Kunsthaar.

Grundsätzlich wird durch die Spezialisten empfohlen eine Transplantation nicht vor dem 30 Lebensjahr vorzunehmen. Denn bis zu diesem Zeitpunkt besteht die Gefahr, dass sich der Auswahl der Haare noch immer weiter vom Kopf verabschieden. Wenn jedoch das 30. Lebensjahr erst einmal überschritten ist, dann hat sich meist inzwischen herausgebildet, wo die kahlen Stellen liegen. Außer für Männer ist natürlich die Durchführung von einer derartigen Operation auch für Frauen möglich. Die Betroffenen sollten jedoch bedenken, dass für ein gleichmäßiges Bild auf dem Kopf unter Umständen mehrere Operationen von Nöten sind. Durchgeführt werden die Eingriffe unter örtlicher Betäubung. Bis neue Haare aus den Wurzeln wachsen, die transplantiert wurden, dauert es ca. drei Monate. Durchführen lassen sollte man die OP natürlich nur durch einen Fachmann.

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