Gesundheit & Forschung

Gesund dank Heilfasten

Gefastet wird schon immer, kann man meinen, denn viele alte Religionen schenken Fastenzeiten eine besondere Aufmerksamkeit. Doch nicht nur der Glaube kann durch das Fasten gestärkt werden, auch unser Körper erfährt eine Kräftigung, Entgiftung und Regeneration.

Den Ablauf des direkten Heilfastens kann man in vier Schritte einstufen.
Der Beginn der Fastenzeit erfordert ein oder zwei Tage der Vorbereitung, in denen der Körper behutsam auf die sinkende Nahrungsaufnahme eingestellt wird. An diesen Tagen sollte immer mehr auf Fleisch, Süßwaren und fetthaltige Nahrungsmittel verzichtet werden und nur noch sehr wenig gegessen werden.

Die zweite Stufe bildet die Darmentleerung. Dieses wird meist durch Einläufe oder Abführmittel realisiert.

Dann beginnt die eingentliche Fastenzeit, in der keine feste Nahrung aufgenommen wird, sondern ausschließlich Flüssigkeiten wie Tee, Molke, Obst-und Gemüsesäfte oder kohlensäurearmes Wasser. Es gibt verschieden Heilfasten-Kuren, in denen verschiedene Getränke bevorzugt werden.
Den letzten Schritt bildet das so genannten Fastenbrechen, in der der Körper langsam wieder an Nahrung gewöhnt wird. Meist wird hier mit einem Apfel begonnen.

Das Heilfasten hat einige positive Effekte. So sinkt zum Beispiel der Blutdruck, Herz und Kreislauf werden entlastet. Das Atmen kann dadurch leichter fallen. Es gibt sogar Belege, dass Fasten entzündliches Rheuma verbessert und das Immunsystem anregt.
Druch das Auflösen der Einweiß- und Fettreserven während der Fastenzeit kann man von einem Gewichtsverlust von rund 400g pro Tag ausgehen.

Trotzdem bleibt zu sagen, dass Fasten nur gesunden Personen empfohlen werden kann. Schwangere, Kinder, Diabetiker, Krebskranke oder andere chronisch Kranke, sollte davon abgeraten sein.

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