Gesundheit & Forschung

Gefährliche Alltagsgegenstände

Einige Gegenstände werden ganz klar als Waffen eingestuft. Dazu gehören Pistolen, Gewehre, Messer oder Dolche. Viele Alltagsgegenstände werden dagegen als ungefährlich angesehen, obwohl mit ihnen ein mindestens genauso großer Schaden angerichtet werden kann. Das beste Beispiel dafür sind Rasierklingen. Schon, wer sich einfach nur rasiert – ohne jeden Hintergedanken – stellt fest, dass man sich damit schneiden und selbst verletzen kann. Wer neue Gillette Rasierklingen oder Wilkinson Rasierklingen benutzt, dem wird das weniger auffallen. Wer aber nur eine billige oder alte Klinge zur Verfügung hat, hat schneller blutige Beine als ihm lieb ist. Wer die Verletzungsgefahr kennt, wundert sich nicht, dass Rasierklingen von einigen auch zur Selbstverletzung oder sogar zum Selbstmord verwendet werden. Genauso ist es theoretisch möglich, auch andere damit zu verletzen oder sogar zu töten. Im Gegensatz zu Waffen hat jeder Zugang zu Rasierklingen, sie sind in jedem Supermarkt und jeder Drogerie frei erhältlich. Dagegen machen kann man nichts. Man kann Menschen das Rasierklingen kaufen schließlich nicht verbieten.
Viel bringen würde das sowieso nicht. Schließlich kann man fast alles als Waffe benutzen, wenn man es will. Eine zertrümmerte Glasflasche erzielt den gleichen Effekt wie ein Messer, Steine, hart genug geworfen, können genauso töten wie die Kugeln einer Pistole. Selbst Waschmittel hat, in andere Nahrungsmittel gemischt, den Effekt eines Giftes.
Die Welt ist gefährlich. An jeder Ecke lauern Gefahren. Allerdings ist das kein neues Phänomen. In jeder Epoche konnten vermeintlich ungefährliche Dinge mit wenigen Handgriffen in Waffen umgewandelt werden. Der einzige Unterschied zu Pistolen oder Gewehren besteht darin, dass mit ihnen nicht gleich mehrere Menschen in kurzer Zeit verletzt werden können.

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