Gesundheit & Forschung

Entschlackung im Wandel

Aufzeichnungen darüber, dass Menschen nicht nur fasteten, sondern auch Entschlackung betrieben, liegen rund 1.000 Jahre zurück, wobei man im Mittelalter vor allem zum Bader ging als Mann, der eine Art Arzt war (zuständig für die gesundheitlichen Belange des einfachen Volkes) und einfache Behandlungen durchführte, wozu im Mittelalter auch die Körpereinigung gehörte. Die erste Methode der Entschlackung war der Aderlass, ein hoch angesehenes Verfahren, mit dessen Hilfe Giftstoffe aus dem Körper gespült werden sollten. Damals waren die Menschen vom Aderlass so überzeugt, dass wenn sie ein leichtes Zwicken in den Gelenken spürten oder ein leichtes allgemeines Unwohlsein, der Bader aufgesucht wurde um einen Aderlass durchführen zu lassen.

Aderlass

Der Bader entnahm den „Kranken“ dabei Blut, damit er das Säfteverhältnis im Körper wieder herstellen konnte und entfernte das „schlechte“ Blut. Die Aderlass-Methode ist allerdings später in Verruf geraten, viele Menschen sind daran gestorben oder haben schwere gesundheitliche Schäden erlitten. In den USA wurde noch sehr lange der Aderlass praktiziert, wobei man den Tod von George Washington aus heutiger medizinischer Sicht auch auf die Folgen von einem Aderlass zurückführen kann. Sein Arzt Benjamin Rush ließ den Präsidenten zur Ader und zapfte im mehr als 1,5 Liter Blut ab zur Behandlung einer Kehlkopfinfektion.

Moderne Methoden

In der modernen Medizin werden heute weder der Aderlass noch die Darmreinigung mehr angewandt. Die Entschlackung kann man aber unter Aufsicht von einem Heilpraktiker durchführen, der verschiedene Produkte dafür bereit hält, wie Tees oder andere Mittel, die auf natürlicher Basis beruhen. Diese sorgen dafür, dass sich die Schlacken lösen und man sich wieder besser fühlt. Mehr darüber lesen kann man auf http://www.entschlackung-info.de.

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