Gesundheit & Forschung

Die „Grundreinigung“ für den Körper

Die Entschlackung ist ein führender Trend bei den medizinischen Heilverfahren. Die meisten Personen, die sich für eine Entschlackung entscheiden, tun dies aus Überzeugung und nicht unbedingt, da ihnen dies ans Herz gelegt wurde.
Worum also handelt es sich bei dem Begriff Entschlackung?
Das Wort Entschlackung stammt ursprünglich von der Schlacke also einem Verbrennungsrückstand im Körper. Die Entschlackung kommt aus der Alternativmedizin und bezweckt werden soll, dass eventuelle Giftstoffe und auch schädliche Stoffwechselprodukte aus dem menschlichen Körper gespült werden sollen. Nun aber ist zu beachten, dass es sich bei dieser Vorgehensart nicht um ein Verfahren der Schulmedizin handelt. Nein, es wird medizinisch nicht einmal anerkannt, denn die Wirkungsweisen sind nicht klar nachweisbar. Schlichtweg kann man keine Belege für die Wirksamkeit dieser Methode finden. Dennoch entscheiden sich manche Menschen im Anschluß an die Winter- und Weihnachtszeit oder aber in Vorbereitung auf den Sommerurlaub oder gar in Folge eines grippalen Infekts für die Entschlackung. Zu beachten ist, dass unter die Kategorie der Entschlackung medizinische Therapieformen wie beispielsweise das Ausleiten harnpflichtiger Sustanzen, ebenso als Blutwäsche oder Dialyse bekannt, angewandt wird. Oder aber in Folge einer
Lebererkrankung wie Leberzirrhose oder durch antibiotische Darmdekontaminationen. Der Körper soll in einer bestimmten Zeit von Giften oder Schlacken befreit werden. Im Fachhandel erhält man entsprechende Bitterwässerchen oder Pillen, die man meist morgens zu sich nicht. In der Zeit der Anwendung sollte der Mensch darauf achten, vermehrt Wasser und andere geeignete Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, so dass der Körper durchspült und die Gifte ausgeschieden werden können, durch Harn oder Kot.

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