Gesundheit & Forschung

Diagnostik und Zukunft von Darmspiegelungen

Die Darmspiegelung ist eine der besten Errungenschaften der medizinischen Welt für die Diagnostik. Sie belastet den Patienten nicht mit Strahlen, nicht mit Medikamenten und deren eventuellen Nebenwirkungen und verläuft zudem meist relativ schmerzfrei.

Sollten eine Divertikulose oder Polypen festgestellt werden so kann schnell gehandelt und geholfen werden. Eine Divertikulose kann man medikamentös sehr gut behandeln und Polypen kann man während der Untersuchung schonend mittels einer Schlinge entfernen.

Eine Darmspiegelung verläuft meist innerhalb von 30 Minuten reibungslos und der Patient bekommt dank einer von ihm gewählten Sedierung entweder gar nichts von der Untersuchung mit (Untersuchung in Vollnarkose) oder er ist bei Bewusstsein, allerdings werden ihm vorweg bereits schmerzlindernden Medikamente angeboten um Schmerzen vorzubeugen, die entstehen können, wenn der Patient Verwachsungen im Bauchraum hat; die Darmwand wäre dann mit der Bauchmuskulatur fest verwachsen und ist nicht mehr so beweglich wie es wünschenswert wäre um die Untersuchung einwandfrei durchführen zu können.
Häufig haben Patient mit Unterleibsoperationen Verwachsungen vorliegen, deshalb wird auch vor der Untersuchung beim Aufklärungsgespräch die Frage nach bereits stattgefundenen Operationen gestellt. Das Aufklärung wird entweder durch den untersuchenden Arzt durchgeführt oder aber durch eine Endoskopieschwester – hier wird aufgeklärt, wie das Verhalten des Patienten die letzten Tage vor der Untersuchung sein sollte (Abführung, Ernährung, Verhalten, Medikamente – was darf man noch einnehmen, was nicht mehr).
Die Endoskopieschwester (oder auch der Untersuchende) stehen selbstverständlich während der gesamten Vorbereitungszeit für Fragen in der Praxis zur Verfügung.

Beim Aufklärungsgespräch erhält der Patient zusätzlich zur mündlichen Aufklärung noch einiges an Informationsmaterial an die Hand, hier kann er jederzeit nachlesen was er wann machen sollte, um einen reibungslosen Ablauf einer Darmspiegelung zu garantieren.
Bei der Aufklärung werden zudem noch Blutwerte abgenommen. Zum einen der Quickwert (hier wird die Gerinnung des Blutes festgestellt) und zum anderen ein kleines Blutbild (hier wird festgestellt ob genügend Sauerstoffträger vorhanden sind).

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