Film & Musik

Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt

Wer hat ihn nicht vermisst, den schrulligen Piraten Jack Sparrow (nach wie vor genial von Johnny Depp gespielt) aus Disneys Film Fluch der Karibik? Wer sich nach dem zweiten Teil fragte, wie es weiter geht mit den Helden, kann ab sofort im Kino seines Vertrauens eine Antwort einholen. Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swan (Keira Knightley) haben sich mit dem tot geglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush) verbündet, um Jack zu retten. Wobei die Helden jedoch höchst unterschiedliche Beweggründe haben. Unterdessen treibt Davy Jones (Bill Nighy), Oberschurke aus Teil zwei, auf den Weltmeeren sein Unwesen. Allerdings nicht ganz freiwillig. Die East Indian Trading Corporation hat sein Herz in ihre Kontrolle gebracht und zwingen ihm ihren Willen auf. Während sich die Truppe um Jack Sparrow in asiatische Gewässer, bis hin zum verschlagenen Piratenkönig Sao Feng (Chow Yun-Fat) vorkämpfen, braut sich im Hintergrund die ultimative Schlacht um die Zukunft aller Piraten zusammen. Die in der fulminanten Seeschlacht am Ende der Welt gipfelt. Der dritte Film der Piraten Trilogie ist zugleich der Effektgeladenste. Allein die Detailverliebtheit, die Masken- und Bühnenbildner, Schauspieler und nicht zuletzt Regisseur Jerry Bruckheimer an den Tag legen macht Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt zum bombastischsten der drei Filme. Wer glaubte Teil zwei könne man nicht mehr steigern, sieht sich eines Besseren belehrt, wenn er diesen Film gesehen hat. Eine ganz besondere Stimmung und eben jene Detailverliebtheit machen den Film auch in ruhigen Szenen zu etwas ganz besonderem. In den Actionszenen laufen die Beteiligten dann zu solchen Höchstleitungen auf, dass man beruhigt verkünden kann: Schönere Seeschlachten gab es noch nie.

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