Familie & Kind

Schwangerschaft

Bevor die werdende Mutter etwas von der Schwangerschaft bemerkt, ist das Baby schon ungefähr zwei Wochen unterwegs. Das Ausbleiben der Regelblutung ist fast immer ein eindeutiges Zeichen für eine Schwangerschaft. Weiteres Anzeichen ist das Spannen in der Brust, hinzu kommen Schweregefühl und Berührungsempfindlichkeit. Die Brust stellt sich von Anfang an auf das Stillen ein. Leichtes Ziehen im Unterleib – wie zu Beginn der Periode – weist darauf hin, dass die Gebärmutter beginnt zu wachsen. Bleierne Müdigkeit zu ungewohnter Stunde verursacht durch das Hormon Progesteron. In den ersten Schwangerschaftswochen wird dieses Hormon in hoher Dosis ausgeschüttet, um die Muskulatur der Gebärmutter ruhigzustellen und zu verhindern, dass das Embryo abgestoßen wird. Es wirkt auf den kompletten Organismus wie ein Beruhigungsmittel. Geruchs- und Geschmacksinn verändern sich. Heißhunger wechselt in Widerwillen gegenüber Speisen, Getränken und Gerüchen. Zum typischen Anzeichen einer Schwangerschaft gehört auch die morgendliche Übelkeit. Sie setzt wenige Tage nach der Befruchtung ein. Der Eisprung lässt sich durch Kontrollieren der Körpertemperatur feststellen. Frauen, die anhand einer Fieberkurve ihre fruchtbaren Tage ermitteln, entdecken, dass die Fieberkurve zum normalen Menstruationstermin nicht absinkt sondern oben bleibt. Mit einem einfachen Test lässt sich zu Hause schnell prüfen ob eine Schwangerschaft besteht oder nicht. Rein rechnerisch beginnt der erste Monat der Schwangerschaft am ersten Tag der letzten Periode. Dazu gehören auch die 14 Tage vor der Befruchtung, in denen noch gar keine Schwangerschaft bestand. Für viele Frauen Anlass zur Sorge: In dieser allerersten Zeit etwa durch Medikamente, Rauchen oder Alkohol dem Baby geschadet zu haben. Aber der Embryo ist während seiner Wanderung in die Gebärmutter vor schädlichen Einwirkungen geschützt. Medikamente und Krankheitskeime können im in dieser Zeit nichts anhaben.

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