Familie & Kind

Mutterschaftsgeld Arbeitslosengeld

Auch Schwangere, die in den Mutterschutz gehen, erhalten eine finanzielle Absicherung in Form des Mutterschaftsgeldes. Als Mutterschaftszeit wird hier die Zeit von 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bis 8 Wochen nach der Entbindung bezeichnet. Das Mutterschaftsgeld soll den Verdienstausfall in dieser Zeit abfedern. Die Zahlung von Mutterschaftsgeld wird auf das Eltern- beziehungsweise Erziehungsgeld angerechnet. Fest angestellte werdende Mütter erhalten durch die gesetzliche Krankenkasse ein Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 € pro Tag. Für Frauen bei denen zur Zeit des Beginns der Mutterschutzfrist ein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, entsteht gleichzeitig ein Anspruch auf Zahlung von Mutterschaftsgeld Arbeitslosengeld. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich in diesem Fall nach dem Betrag des bisher gezahlten Arbeitslosengeldes. Für den Fall, dass der Bezug des Arbeitslosengeldes I während der Mutterschutzfrist endet, wird durch die Krankenkasse das Mutterschaftsgeld Arbeitslosengeld entsprechend der Höhe des vorherigen Arbeitslosengeldes weitergezahlt. Wenn der Bezug von Arbeitslosengeld I schon vor dem Beginn der 6-wöchigen Mutterschutzfrist endet, entsteht kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld Arbeitslosengeld. Bei Vorliegen einer medizinischen Begründung kann der Geburtstermin durch den Arzt vordatiert werden, wenn nur noch wenige Tage bis zur Anspruchsberechtigung auf Mutterschaftsgeld fehlen.

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