Familie & Kind

Entenrennen

Entenrennen sind heute ein sehr erfolgreiches Fundraising-Event. Ja, Sie haben richtig gelesen: Ein Entenrennen. Doch keine Bange, bei einem Entenrennen werden keine lebendigen Enten in das Rennen geschickt (obwohl es in den USA auch solche Rennen gibt). Bei einem Entenrennen werden kleine gelbe Plastikenten in den Wettkampf geschickt.

Doch der Reihe nach. Vereine und Organisation suchen aufgrund der leeren öffentlichen Kassen, nach pfiffigen Ideen, wie sie Spenden sammeln können. Eine solche pfiffige Idee ist ein Entenrennen. Der Verein kauft (oder mietet) sich ein paar Hundert oder Tausend Plastikenten und nummeriert dies durch. Dies kann mittels Filzschreiber oder kleiner Aufkleber geschehen. Die so präparierten Enten werden gegen eine Spende an die Bevölkerung verkauft.

Die Spendenerlöse bzw. der Reingewinn, fließt in die Kasse des veranstaltenden Vereins bzw. an einen guten Zweck. Alle verkauften Enten werden dann aber am Tag des Entenrennen wieder eingesammelt und per LKW-Kipper oder Radlader in den Fluss gekippt. Das Bild muss man sich vorstellen, ein riesen Spektakel, wenn Tausende von kleinen Gummienten aus großer Höhe in Wasser platschen.

Dann schwimmen die Plastikenten, angefeuert von den Entenbesitzern und zahlreichen Schaulustigen, dem Ziel entgegen. Im Ziel werden dann die erstplatzierten Enten aus dem Wasser gefischt und registriert. Die Besitzer der Enten haben dann gesponsorte Sachpreise gewonnen. Man kann ein Entenrennen eigentlich mit einer Tombola vergleichen – nur halt in Quietschegelb.

Entenrennen haben sich gerade in Deutschland zu einem wahren Boom entwickelt. Heute werden jährlich über 300 Entenrennen veranstaltet. Dabei sind viele Entenrennen wahre Volksfeste, die wiederum Tausende von Besuchern in ihrem Bann ziehen. So ein kleine Quietscheentchen hat halt Charme. Ein Entenrennen ist als Familien-Event ein idealer Kommunikator, um auch die Arbeit des gemeinnützigen Verein vorzustellen.

Ein sehr großen Anteil an diesem Boom, hat der Event-Unternehmer Bernfried Warning aus Rhede. Er war es, der vor rund 5 Jahren erkannte, das dieses einfache Konzept des Spendensammelns, welches er in den USA entdeckt hatte, sich ideal auf die deutschen Verhältnisse adaptieren läßt. Heute betreibt er einen florierenden Handel mit Gummienten. Auf die Bedürfnisse der Entenrennen-Veranstalter ist er eingegangen und bietet bereits fertig durchnummerierte Enten zum Kauf, aber auch zur Miete an. Auf einer Homepage bietet er zahlreiche Tipps und Hilfestellungen rund um die Veranstaltung eines Entenrennen.

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