Essen & Trinken

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Auf beinahe jeder Lebensmittelverpackung sind sie am Ende zu finden, für viele Lebensmittel sind sie essentiell.
Die Rede ist von den sogenannten E-Stoffen, kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe.Diese kann man grob in mehrere Gruppen unterteilen:
Farbstoffe, Konservierungsmittel und Antioxidantien, Stabilisatoren und Emulgatoren, Überzugsmittel sowie sonstige Zusatzstoffe.

Diese Stoffe sind höchst unterschiedlicher Natur. Manche sind herkömmliche Salze, manche Feststoffe, manche Flüssigkeiten. Viele sind natürlicher Herkunft, wie zum Beispiel die Milchsäure (E-270), die im Körper jedes Lebewesens bei Anstrengung produziert und als Konservierungsmittel verwendet wird. Andere Beispiele sind E-901, das Überzugsmittel Bienenwachs, oder E-290, das Treibmittel Kohlendioxid.
Die allermeisten sind ungefährlich, so lange der Grundsatz „quantum satis“ beherzigt wird, sinngemäß „nicht mehr, als zur Wirksamkeit nötig“. Allerdings scheint diese Verträglichkeit nur für organische Substanzen zu gelten, denn es gab in letzter Zeit Berichte, dass einige wenige synthetische Farbstoffe, z.B. E-104 (Chinolingelb) oder E-211 (Natriumbenzoat, Konservierungsmittel in Coca-Cola), bei jungen Kindern Unruhe und Konzentrationsprobleme mit erzeugen können. Generell gilt die Regel, je weniger E-Nummern in einem der Rezeptevorkommen, desto besser, da bei manchen synthetischen Zusatzstoffen mögliche Unverträglichkeiten von der EU noch nicht endgültig geklärt worden sind.Übrigens: Die vermutlich beliebtesten E-Nummern 174 und 175 kommen in nur sehr wenigen Rezepten vor: Sie stehen für Silber und Gold.

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