Essen & Trinken

Türkischer Kaffee

Die Zeiten dass Wir alle Kaffee aus einem Filterautomaten tranken sind schon lange vorbei. Nach den italienischen Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato wird jetzt auch türkischer Kaffee immer bekannter und beliebter.

Im Vergleich zu italienischen Methoden der Kaffeezubereitung ist türkischer Kaffee ziemlich einfach. Man braucht dazu keine Kaffeepadmaschine, Espressomaschine oder welche teure Kaffeemaschine auch immer. Türkischer Kaffee ist eine interessante Alternative zu den bekannteren Methoden der Kaffeezubereitung und es ist wichtig zu wissen welche Probleme es beim Kochen dieses Kaffees zu vermeiden gilt.

Zuerst sollten Sie die Kaffeeportionen genau abmessen. Türkischer Kaffee verlangt nach einer sehr feinen Mahlung. Selbst noch feiner als für Espresso. Verwenden Sie für jede kleine Espressotasse Wasser je einen Teelöffel Kaffeepulver. Für einen stärkeren Kaffee zwei Teelöffel. Dies ist jedoch das absolute Maximum.

Stellen Sie sicher dass der Kaffee fein genug (staubfein) gemahlen ist. Zu grobes Kaffeepulver ergibt einen schwachen Kaffee. Türkischer Kaffee muss stark sein und sollte eine Crema auf seiner Oberfläche haben. Auch dazu bedarf es einer sehr feinen Mahlung.

Türkischer Kaffee wird in einer speziellen, langstieligen Kaffeekanne, Ibrik oder auch Cezve genannt, gekocht. Zuerst wird das Wasser in der Kaffeekanne bis zum Kochen erhitzt. Beginnt das Wasser zu kochen ist es an der Zeit um das Kaffeepulver und Zucker hinzu zu geben. Der Kaffeesud beginnt aufzukochen und es bildet sich mehr und mehr Schaum. Kurz bevor die Kaffeekanne überzukochen droht den Kaffee von der Kochstelle nehmen und warten bis sich der Schaum gesetzt hat. Die Kaffeekanne dann wieder auf den Herd setzen und das Ganze noch zweimal wiederholen. Der Kaffee kann dann in die Tassen gegossen werden. Es empfiehlt sich um die Tassen eine kurze Weile stehen zu lassen so dass sich der Kaffeesatz auf dem Boden absetzen kann.

Türkischer Kaffee wird immer zusammen mit einer Tasse Wasser serviert. Das Wasser trinkt man vor dem Kaffee um den Mund auszuspülen und Geschmacksrückstände von davor genossenen Lebensmitteln zu neutralisieren. Als Beigabe eignen sich Schokolade, Konfekt, Baklava oder ähnliche Süssigkeiten.

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