Essen & Trinken

Schokoladen-Tafeln

Wie schmeckt eigentlich die Käseglocke? Sicher nicht streng und auch gewiss nicht nach Käse. Zumindest dann nicht, wenn es um die Abbildung des markanten Rundbaus geht, die Wolfgang Matthey in Angebot hat. Der Chocolatier bringt das Gebäude nämlich auf Schokoladen-Tafeln. Nicht auf irgendwelche, sondern auf hochwertige französische Auslesen, die allesamt drei volle Tage lang conchiert wurden.

Egal ob Zartbitter-, Vollmilch- oder weiße Schokolade, der Entwurf zu den Aufdrucken, die aus jeweils einer der anderen Schokoladensorten bestehen, kommt von der Worpsweder Künstlerin Ina Landt. Sie hat das Bauwerk nach den Entwürfen von Bruno Taut zunächst gezeichnet und dann eine Radierung davon angefertigt.
Ihr Entwurf wird in einer Manufaktur im Elsass in einem speziellen Verfahren hauchdünn auf Folien aufgesprüht. Diese wiederum legt Matthey auf die handgegossenen Schokotafeln, wenn diese noch zirka 30 Grad warm sind. Durch die Wärme löst sich der Schokoladenaufdruck ab und bleibt auf den rund 70 Gramm schweren Täfelchen haften.
Wolfgang Matthey war von der Käseglocke schon immer fasziniert. ‘Mir ging das Herz auf, als ich das erste Mal in diesem Gebäude stand’, sagt der Chocolatier. Er suchte nach einem Weg, dieses Erlebnis mit seiner Leidenschaft für außergewöhnliche Schokoladen-Genüsse zusammenzubringen – und fand in Ina Landt eine seelenverwandte Partnerin. Ihre gemeinsame Kreation wird auch von den Freunden Worpswedes direkt in der Käseglocke zum Verkauf angeboten. Der Erlös dort kommt dem Erhalt des Baus zu Gute.

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