Essen & Trinken

Nulldiät – Definition und Risiken

Als Nulldiät bezeichnet man eine Gewichtsreduktion-Taktik, bei welcher dem Körper keinerlei feste Nahrung mehr hinzugefügt wird sondern nur noch Flüssige mit wenig Kalorien oder Fett. Wenn es sein muss auch Nahrungsergänzungsmittel. Bei dieser Form der Diät greift der Körper schnell auf eingelagerte Reserven zurückgreifen muss, da sowohl Muskeln wie auch das Fett stark abbauen.
Gefährlich ist diese Diät nicht insofern, das man schnell verhungern könnte, da der Mensch in der Lage ist bis zu einen Monat zu überleben ohne Nahrung zu sich nehmen zu müssen.

Die Nulldiät hat nichts mit dem Fasten zu tun, weder mit dem religiösen noch mit dem homöopathischen.
Dennoch ist die Nulldiät eine bedenkliche Form der Gewichtsabnahme, da die strikte Untersagung der Nahrungsaufnahme zu psychischen Beeinträchtigungen und auch physischen in Form von Gicht und einer Instabilisierung des Kreislaufsystems. Man bedenke, wenn man nichts isst fehlen einem wichtige Vitamine, Kohlenhydrate et cetera, die den Körper am Leben halten.

Sowie man die Diät beendet, kommt es zu einer starken Gewichtszunahme bei sonst gewohntem Essverhalten. Bei mehrmaligen Versuchen einer Nulldiät sogar zu einer Gewichtszunahme. Insofern ist die Nulldiät nicht als ein wirksames Mittel der Gewichtsreduktion zu erachten – und definitiv auch nicht als sonderlich gesund.
Beliebt ist diese Form der Diät besonders bei Prominenten und Kindern in der Pubertät – Frauen sind hierbei öfter betroffen als Männer. Dies mag am Schönheitswahn dieser Kultur liegen, welchem man nicht nacheifern sollte, da die Nulldiät und damit verbundenes schnelles Abnehmen zu einer schweren Essstörung führen kann. Und die Gesundheit ist wohl immer noch wichtiger als das Gewicht.

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